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24.05.2005 - 

CW-Wert

Voll doof, eyhh?

Britische Forscher haben jetzt herausgefunden - oder sollen wir lieber sagen, wollen unbedingt herausgefunden haben? - , dass intensiver E-Mail- oder SMS-Verkehr den Intelligenzquotienten senkt. Solcherlei massiver Kommunikationsaustausch habe ähnliche Auswirkungen auf die geistigen Fähigkeiten wie eine schlaflose Nacht.

Grundlage der Erkenntnis war eine Versuchsanordnung, bei der Menschen während ihrer angestammten Tätigkeiten mit Short Message Services und E-Mails bombardiert wurden. Es zeigte sich, dass diesem Informationsbeschuss ein nicht unwesentliches Ablenkungspotenzial innewohnt. Frauen übrigens können sich trotz heftiger SMS- und E-Mail-Belästigung besser konzentrieren als Männer.

Was sagt uns das britische Experiment? Wer viel SMS-t, ist doof. Wer viel E-Mail-t, ist genauso doof. Wer - aus welchen Gründen immer - schlaflose Nächte durchlebt, ist richtig doof. Allgemein gesprochen: Wen man - wie auch immer - in seiner Konzentration stört, der wird völlig doof.

Konsequenterweise muss man die britische Versuchsanordnung eigentlich radikal ausweiten. Dann käme man wahrscheinlich zu der Erkenntnis, dass jegliche äußere Störeinflüsse zur sofortigen Grenzdebilität führen.

Das wiederum kann - heutige Lebensverhältnisse und -gewohnheiten in Rechnung gestellt - nur bedeuten, dass wir alle uns dem maximal möglichen Grad unserer Verblödung zuneigen.

Gar nicht mal so doof, diese Erkenntnis.