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04.03.1988 - 

Software Productivity Consortium setzt auf Integrität:

Vollständige CASE-Umgebungen in Aussicht

RESTON (IDG) - Der CASE-Markt kommt in Bewegung: Noch diesen Frühling will das Software Productivity Consortium (SPC) für den Bereich des Computer - Aided Software - Engineering Schnittstellenmodule auf den Markt bringen. Ziel ist es, die heute noch unvereinbarten Softwaretools integrierbar zu machen.

Das Software Productivity Consortium wurde 1985 gegründet und besteht aus 14 führenden Firmen für den Auftragsbereich Luftfahrt und Verteidigung. Dazu zählen Unternehmen wie Boeing, Grumman, United Technologies und TRW. Oberstes Gebot des Gemeinschaftsunternehmen ist es, Elemente einer optimalen CASE-Umgebung zu definieren, sie mit den besten existierenden Tools auszustatten und dann die noch fehlenden Bestandteile selbst zu entwickeln. Für die angekündigten Schnittstellenmodule sollen Prototyping, mehrfach aufrufbare Codes, wissensbasierte Systeme und Software-System-Engineering zum Einsatz kommen.

"Denn bis heute," so Dennis Gaughan, ein Manager des Konsortiums, "gibt es kein Softwareunternehmen, daß eine vollständige CASE-Umgebung anbieten kann." Schuld daran sei, daß jeder Anbieter für sich selbst arbeite, anstatt zu kooperieren. "Diesem Zustand muß endlich ein Ende gesetzt werden", fordert Gaughan.

So lud denn auch das Konsortium kürzlich führende Manager aus 25 CASE-Unternehmen zu einem sogenannten "Guest Systems Council" nach Reston ein. Unter ihnen befanden sich Sun, Apollo, Digital Equipment, Index und Cadre. Das Treffen diente laut Gaughan dazu, den Anbietern erste detaillierte Informationen über die bevorstehenden Entwicklungen zu geben.

Demnach soll schon dieses Frühjahr das erste Produkt unter der Bezeichnung "Build 1" auf den Markt kommen. Mit dem Paket wird die Datenaustausch-Software "Data harness" vorgestellt. Sie soll den Konvertierungsaufwand zwischen verschiedenen Tools mit unterschiedlichen Formaten reduzieren, die Effizienz steigern sowie die Redundanz und Fehler beim Entwickeln einschränken. Bis zum Ende des Jahres ist geplant, noch vier weitere "Build"-Tools anzukündigen.