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29.06.2001 - 

Logistiksystem bei Thyssen-Krupp

Vom Client-Server zum Web

DORTMUND (pi) - Die Thyssen-Krupp Stahl AG lässt ihr Verwaltungssystem für die Koordination sämtlicher Transportleistungen innerhalb des Unternehmens überarbeiten. Um im Logistikbereich eine homogene Systemlandschaft zu schaffen, hat sich der Stahlhersteller für Web-basierende Java-Anwendungen entschieden.

Bei der Stahlproduktion vergibt Thyssen-Krupp Stahl (TKS) die innerbetrieblichen Transporte an darauf spezialisierte Dienstleister. Die Logistikservices werden an extra zu diesem Zweck eingerichteten Terminals erfasst und weitergeleitet. Bislang verwendet das Tochterunternehmen der Thyssen-Krupp AG für die Verwaltung dieser Transporte Großrechnerlösungen sowie die Client-Server-Applikation "Lena" (Leistungsnachweiserfassung).

Diese heterogene Umgebung will TKS in absehbarer Zeit durch eine homogene ersetzen. Deshalb soll Lena neu erstellt werden - auf Web-Basis und mit Hilfe der Programmiersprache Java. Aufgabe des überarbeiteten Verwaltungssystems wird es sein, die Logistikdienstleistungen dezentral von den jeweiligen Rechnern auf das Abrechnungssystem "Logistik-Profi/2" zu übertragen.

Rund 300 Anforderungsstellen arbeiten innerhalb des Betriebs mit dieser Verwaltungssoftware. Laut Andreas Harbecke, Abteilungsleiter für Informationssysteme Verkehrslogistik der TKS, erfordert eine herkömmliche Client-Server-Anwendung neben der komplizierten Erstinstallation auch bei Release-Wechseln einen höheren Aufwand. Künftig werden aufgrund der Browser-Funktionalität der neuen Lena-Anwendung alle Terminals vom Zentralrechner aus gespeist und übernehmen alle Neuerungen automatisch. Eine Installation der Software sowie Updates an jedem einzelnen Arbeitsplatz sind somit hinfällig. Die Portierung der Lena-Anwendung in ein Web-basiertes System übernimmt die Dortmunder Softwarefirma Otris.