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Vom Ergebnis haengt Streikfortsetzung ab Nach Streikwoche zeigt sich DEC-Leitung gespraechsbereit

25.06.1993

MUENCHEN (CW) - Vergangene Woche wurden sechs der insgesamt 15 Niederlassungen der deutschen Digital Equipment (DEC) bestreikt. Zahlreiche Serviceaufgaben und Arbeiten zum Ende des DEC- Geschaeftsjahre, Training und Vertriebsativitaeten blieben laut IG- Metall unerledigt.

Nur ein kleiner Notdienst fuer Geraete in Krankenhaeusern und das Bundesministerium fuer Umwelt und Reaktorsicherheit sei vereinbart worden. Ziel dieser Aktion, an der sich knapp 300 DEC-Mitarbeiter beteiligten, sei die Einfuehrung eines Haustarifvertrages.

Nach der vergangenen Streikwoche hat die Geschaeftsleitung von DEC Gespraechsbereitschaft signalisiert. Vom Ausgang der Verhandlungen haengt es ab, ob der Streik fortgesetzt und eventuell auf andere Niederlassungen ausgedehnt wird.

Hintergrund der Mitarbeiterinitative sind die Rationalisierungsmassnahmen von Digital, in deren Verlauf das Personal in Deutschland von urspruenglich 4500 auf jetzt 3800 Mitarbeiter reduziert wurde.

Anfang Juli sollen weitere 425 Stellen gestrichen werden. Bereits Anfang des Jahres beteiligten sich 1300 DEC-Angestellte an einem Warnstreik.