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07.04.2000 - 

Hochverfügbarkeit/Kommentar

Vom Feature zum Erfolgsfaktor

E-Business-Konzepte zu entwerfen ist eine Sache. Weitaus schwieriger gestaltet sich die Umsetzung der oft von Marketing-Verantwortlichen geschmiedeten Pläne in der Praxis. Das liegt nicht nur daran, dass häufig Geschäftsprozesse komplett umgekrempelt oder gar neue Geschäftsmodelle erarbeitet werden müssen. Die vorhandene IT-Infrastruktur, wiewohl für existierende Aufgaben möglicherweise ausreichend ausgestattet, hält den Anforderungen an das elektronische Geschäft meist nicht stand.

Der Begriff Hochverfügbarkeit bekommt für Unternehmen in diesem Umfeld eine ganz neue Dimension. Er beinhaltet weit mehr als nur bestimmte Features, die ein Server oder ein Speichersubsystem mitbringen müssen. Die Ausfallsicherheit großer Teile der gesamten IT-Struktur bildet immer öfter die Grundlage für das Funktionieren von Schlüsselprozessen und damit den unternehmerischen Erfolg.

In heterogenen DV-Umgebungen gehört das Überwinden von Plattformgrenzen zu den schwierigsten Problemen, denen sich die IT-Abteilung beim Aufbau hochverfügbarer Systeme stellen muss. Einen Weg können Clustering-Installationen auf Applikationsebene weisen, wie das Beispiel Lotus Domino belegt (siehe Seite 68). Server unterschiedlicher Betriebssysteme können dabei zusammenarbeiten, einmal getätigte Investitionen bleiben geschützt.

Neben der Server- und Client-Seite stellt der wachsende Bedarf an ausfallsicheren Systemen auch höhere Anforderungen an die Verfügbarkeit der Netzstrukturen. Die IT-Industrie bietet dazu mittlerweile eine Reihe neuer Verfahren, die Anwender diesem Ziel näher bringen (siehe Seite 65). Auch Netzverantwortliche müssen sich deshalb verstärkt mit Begriffen wie Redundanz, Skalierbarkeit oder Load Balancing auseinandersetzen. Der Aufwand für Hardware, Software und Implementierung ist hoch, aber oft unerlässlich. wh