Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.06.2000 - 

Thema der Woche

Vom Local Hero zum Global Player - Times soll es richten

Noch vor gut einem Jahr herrschte bei der Deutschen Telekom Katzenjammer: Eine Fusion mit Telecom Italia hatte man grandios in den Sand gesetzt, national wie international schienen die Bonner nur noch die Rücklichter der Wettbewerber zu sehen. Zwölf Monate später ist man um zwei erfolgreiche Börsengänge schlauer. Die Unternehmensdaten sind zwar nicht besser geworden, aber die Stimmung. Ron Sommer beherrscht zumindest eines perfekt: Die Öffentlichkeitsarbeit.

Zwölf Monate sind eine lange Zeit. Für die Verhältnisse der TK- und Internet-Branche sowieso, aber auch in ganz persönlicher Hinsicht. Ron Sommer ist ein Beispiel, an dem sich diese Erkenntnis derzeit wieder einmal besonders markant festmachen lässt. Noch vor einem Jahr stand der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG vor einem Scherbenhaufen - was die strategische Ausrichtung seines Unternehmens angeht und, damit verbunden, seine Reputation als erfolgreicher Macher. Das spektakuläre Scheitern der Fusion mit Telecom Italia, dramatisch einbrechende Gewinne, selbstbewusste Wettbewerber - dem smarten Ex-Sony-Manager wehte der Wind ziemlich kräftig ins Gesicht. Die internationale Presse ergoss sich in Häme, die Aktionäre liefen Sturm. Wochenlang galt Sommer vor der Hauptversammlung im Mai vergangenen Jahres schon als Wackelkandidat, ehe sein Vertrag doch um fünf Jahre verlängert wurde.

Ein Jahr später traut man seinen Augen nicht: Sommer und sein Vorstandsteam haben die jüngste Hauptversammlung mit Bravour gemeistert. Was sich unter anderem auch darin dokumentiert, dass die Aktionäre dem Telekom-Management eine weitere Kapitalerhöhung absegneten: eine "Kriegskasse" in Form von 1,5 Milliarden neuer Aktien, über die noch zu reden sein wird. Wichtiger dürfte aber zunächst sein, dass der so genannte "dritte" Börsengang, die Platzierung einer weiteren Tranche von T-Aktien, am Montag dieser Woche glatt über die Bühne gegangen ist. Die 200 Millionen Anteile des Bonner Ex-Monopolisten, die aus den Beständen der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf den Markt kamen, waren 3,5-fach überzeichnet. Ein großer Erfolg - erst recht angesichts des derzeit schwierigen Marktumfeldes und der Tatsache, dass diese voluminöse "Tranche" bei einem Emissionspreis von 66,50 Euro und einem Emissionserlös von rund 15 Milliarden Euro auch im Weltmaßstab keinen Vergleich zu scheuen brauchte. Ein Umstand wiederum, der auf zweierlei schließen lässt: Die Anleger vertrauen der Strategie des Unternehmens, und der Telekom-Chef hat wieder eindeutig Oberwasser.

Fragt man nach den tieferen Gründen für diesen Stimmungswechsel, wird man so schnell nicht fündig. Jedenfalls nicht, wenn man sich die Geschäftszahlen der Ron-Sommer-Company näher ansieht. So nahm der Umsatz im Geschäftsjahr 1999 um ganze zwei Prozent von 35,1 auf 35,5 Milliarden Euro zu, der Konzernüberschuss lag mit 1,3 Milliarden Euro knapp eine Milliarde Euro unter Vorjahresniveau. Tendenz im ersten Quartal: ähnlich. Stagnierende Umsätze und Gewinne - und das bei wohlwollender Bilanzarithmetik. Könnte die Deutsche Telekom nicht "besondere Verhältnisse" für sich reklamieren, nämlich den vom Regulierer gewollten und überwachten Marktanteilsverlust des Ex-Monopolisten in der klassischen Festnetztelefonie, wäre dies ein Ergebnis, angesichts dessen andernorts ganze Vorstandsriegen längst ihren Hut hätten nehmen müssen. Aber es kommt halt auf die Interpretation an, und die Telekom-Verantwortlichen in der Bonner Friedrich-Ebert-Allee haben daraus eine Passion entwickelt.

Seit geraumer Zeit ist dort nämlich fast ausschließlich von den zukünftigen Wachstumsträgern Mobilfunk, Internet und Systemgeschäft die Rede. Was natürlich legitim ist, andererseits aber nicht unbedingt mit dem korrespondiert, was die Telekom-Bilanz derzeit hergibt. Ganze 24 Prozent trugen besagte Sparten im vergangenen Jahr zum Konzernumsatz bei, werden aber umso mehr als milliardenschwere Assets für das Geschäft von morgen und übermorgen gehandelt. Und damit das alles so eintrifft, wie es derzeit "verkauft" wird, investieren die Bonner gewaltig. "Jedem war klar, dass die Tage der Ebitda-Margen von 50 Prozent und mehr vorbei sind. Wir müssen früher oder später in den sauren Apfel der Anfangsverluste in neuen Geschäftsfeldern beißen", schwörte der neue Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick bei seinem ersten Auftritt anlässlich der Bilanzpressekonferenz im April Journalisten und Analysten auf die "neue Zeit" beim Bonner Carrier ein. Eine Äußerung, hinter der sich zwei nicht ganz unwesentliche Bilanzkennziffern verbergen. Erstens: Auch der Gewinn vor Steuern, der weit mehr als der Jahresüberschuss den Blick auf das operative Geschäft freigibt, ist 1999 von 17,4 auf 14,3 Milliarden Euro eingebrochen. Zweitens: Der Kauf des britischen Mobilfunk-Anbieters One-2-one für umgerechnet knapp 20 Milliarden Mark in bar beendete zunächst die Konsolidierung des Telekom-Haushalts. 60 von insgesamt 125 Milliarden Mark alter Verbindlichkeiten habe man seit dem ersten Börsengang 1996 abgebaut und damit ein altes Versprechen gegenüber den Aktionären eingelöst. Jetzt sei aber nicht mehr "die Zeit für Schuldendienste, sondern für Zukunftsinvestitionen", ließ Vorstandsvorsitzender Sommer bei gleicher Gelegenheit die "politische" Interpretation der Einlassungen seines obersten Kassenwarts folgen.

Ein Unternehmen lässt seine "Erblast" hinter sich. Diese Mutmaßung bietet sich nicht nur im Zusammenhang mit den alten Schulden der Telekom an, die bis auf Weiteres offenbar keine Rolle mehr spielen. Ohnehin stammen diese Verpflichtungen aus einer Zeit, als der Ex-Monopolist zwar ungehindert den Markt abschöpfen konnte, allerdings gleichzeitig von der Politik als Melkkuh zur regelmäßigen Speisung des Bundeshaushalts missbraucht und obendrein zur Finanzierung des immens teuren Aufbaus einer modernen TK-Infrastruktur in den neuen Bundesländern gezwungen wurde. Zeiten also, an die sich jetzt Bundesfinanzminister Hans Eichel und Ron Sommer bei unzähligen PR-Terminen in Sachen T-Aktie(n) sowieso nicht gerne erinnern wollen. Nein, besagte Einschätzung drängt sich auch deshalb auf, weil es geradezu frappierend ist, mit welcher vermeintlichen Nonchalance das Telekom-Management die anhaltend großen Umsatzeinbrüche (1999: minus 18,5 Prozent) im Festnetzbereich quittiert - ein Segment, das unter dem Etikett "Netzzugang" zusammen mit den (allerdings defizitären) Breitbandkabel-Aktivitäten sowie den Zusammenschaltungsleistungen für Wettbewerber und Endgeräte mit einem Anteil von insgesamt 76 Prozent an den Einnahmen immer noch unumschränktes Kerngeschäft ist.

Um zu verstehen, warum es das aber in absehbarer Zeit nicht mehr sein soll, muss man die Niederungen schnöder Zahlenwerke verlassen und vom Prinzip Hoffnung leben - ganz so, wie es der Telekom-Chef derzeit (wieder einmal) vorexerziert. "Times" heißt die neue Zauberformel, mit der die Bonner in den zurückliegenden Wochen nicht nur die Werbetrommel für die dritte Tranche ihrer T-Aktie rührten, sondern die auch die neue Fokussierung des Konzerns zum Ausdruck bringen soll. Der "Telematik"-Konzern Telekom, ein Begriff, mit dem Sommer schon länger hausieren ging, soll sich, so die offizielle Darstellung, künftig in den Wachstumsfeldern Telekommunikation, IT, Multimedia, Entertainment und Sicherheitsdienstleistungen bewegen. "Das Internet wird im Zentrum der neuen Times-Märkte das Epizentrum bilden, von dem aus sich ein tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel vollzieht", gibt der Telekom-Frontmann diesbezüglich gerne zum Besten.

Solche quasi in Stein gemeißelten Sätze sind dann aber auch nicht unbedingt hilfreich, um zu beurteilen, wo der margentafarbene Riese in beispielsweise fünf Jahren stehen könnte. Aber hier tut man den Bonnern unrecht. Ihre Vorstellungen sind schon noch ein bisschen präziser. Auf vier Säulen möchte Sommer künftig seinen Konzern stellen: Mobilkommunikation, Online-Kommunikation, IP-Data-Kommunikation und Systemlösungsgeschäft sowie breitbandige Netzzugänge. Und überall, daran ließ er in den vergangenen Wochen keinen Zweifel, tritt das Team Telekom mit dem Anspruch an, "Markt- und Leistungsführer" zu werden.

Womit wir wieder bei den Hoffnungen wären, denn die Realität sieht derzeit bekanntlich doch etwas anders aus. Man muss nur geringfügig den Finger in die Wunde(n) legen, um zu sehen, welch riskante Partie der "Chefverkäufer" der Telekom eigentlich spielt, von dem böse Zungen behaupten, er könne nur eines, das aber perfekt - nämlich einen Börsengang inszenieren. Mehr oder weniger seit Beginn hecheln die Bonner beispielsweise ihrem Herausforderer Mannesmann Mobilfunk im digitalen Mobilfunk hinterher, ohne Aussicht, den mittlerweile unumschränkten deutschen Marktführer "D2" ernsthaft zu gefährden. Hierzulande nicht, und in Europa erst recht nicht, wo Vodafone/Mannesmann zum übermächtigen Mobilfunk-Giganten aufgestiegen ist. Auch die Übernahmen von One-2-one und max.mobil (Österreich) änderten daran nichts. Trotzdem hält Sommer offiziell an seinem Ziel fest, T-Mobil International "zur Nummer eins in Europa" zu machen.

Bis zum geplanten Börsengang der Mobilfunksparte im November dürfte sich daran auch nichts ändern. Warum auch, so lange sich eine Wachstumsstory auch ohne fundierte Zahlen verkaufen lässt. Ein bereits für das Jahr 2003 von den Marktforschern prognostiziertes europäisches Umsatzvolumen zwischen 20 und 30 Milliarden Euro für den neuen Hoffnungsträger Mobile Commerce (M-Commerce), das muss genügen. Erinnern wir uns: Gleiches, wenn nicht gar der Aufstieg zur Weltmarke soll auch dem Internet-Ableger T-Online gelingen, der Mitte April sein Börsendebüt feierte. Was nichts daran ändert, dass auch die im Frühjahr wochenlang die TV-Werbung bestimmende Kunstfigur "Robert-T-Online" nur einen national, allenfalls kontinentaleuropäisch bedeutsamen Internet Service Provider (ISP) verkaufte, dessen Abstand zu Weltmarktführer America Online (AOL) - 5,5 Millionen versus 21 Millionen Abonnenten - immens ist.

Ohne Mühe ließen sich auch noch weitere "Baustellen" - ein Wort, das Sommer selbst gerne in den Mund nimmt - in der Aufstellung der Bonner finden, und jede wäre für sich eine eigene Geschichte wert. Zum Beispiel, dass der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz mit acht Prozent immer noch verschwindend gering ist, was den versammelten Telekom-Vorständen auf der diesjährigen Hauptversammlung dann doch noch den Spott einer Aktionärin ("Sie wirken auf mich eher wie Local Heros") eingebracht hat. Oder das Thema Abschreibungen von Immobilienverkäufen, das zwar kein konzern-strategisches Problem ist, aber seit Jahren die Telekom-Buchhalter in Erklärungszwang gegenüber den Finanzbehörden bringt. Und natürlich müsste man in diesem Zusammenhang über die Übernahme von Debis Systemhaus reden, die von der Telekom als erster "Big Point" der eigenen Akquisitionsbemühungen gefeiert wurde, in dem aber Marktkenner bei näherem Hinsehen vor allem aufgrund des fehlenden US-Standbeins des vermeintlich neuen Service-Giganten keine "Win-Win"-Situation erkennen konnten.

Dem Kurs der T-Aktie war dies bis heute nicht sonderlich abträglich. Blickt man auf die Zeit vom Frühjahr vergangenen Jahres kurz nach der geplatzten Fusion mit Telecom Italia bis heute zurück, können die Anleger mit einer Kurssteigerung von 35 auf zuletzt knapp 70 Euro zufrieden sein. Dazwischen lagen ein Allzeithoch mit fast 104 Euro, aber auch der allgemeine Kursverfall bei Telecom-Papieren, der den Bonnern natürlich nicht alleine anzulasten ist. Überhaupt scheint es so, als unternehme Ron Sommer primär nur das, was notwendig ist, um die Aktienmärkte bei Laune zu halten. Man habe die "T-Aktie als erste Markenaktie in Deutschland" eingeführt. Jetzt werde man um die T-Aktie "die erste Aktienfamilie etablieren", tönte der Telekom-Chef kurz nach dem erfolgreichen Going Public von T-Online.

Der entsprechende Fahrplan der Telekom-Oberen steht längst. Im November soll, wie bereits erwähnt, T-Mobil auf dem Börsenparkett sein Glück versuchen. Als nächste Kandidaten warten die Division T-System, in der das Netz- und Servicegeschäft inklusive Debis Systemhaus zusammengefasst sind, sowie T-Phone (traditionelles Festnetzgeschäft inklusive Auslandsbeteiligungen sowie Endgeräte) in der IPO-Pipeline. Rein zufällig bekam zudem das "Manager Magazin" schon im April Wind von einer angeblich beschlossenen Aufspaltung der Konzerns in die vier genannten Geschäftsbereiche unter dem Dach einer Holding - eine Meldung, die bis heute nicht offiziell kommentiert, aber auch nicht dementiert wird.

Börsengänge im Quartalsrhythmus samt "hot and sexy" wirkender Wachstumsstories - ist es das, was die Anleger derzeit (noch) honorieren und die meisten Investmentbanken zuletzt veranlasste, die T-Aktie trotz besagter Marktschwäche von "halten" auf "buy" zu stufen? Fast muss man diesen Eindruck haben. Ron Sommer hat, um auf den Flop mit Telecom Italia zurückzukommen, seine zweite Chance erhalten. Er muss sie nur noch nutzen. Das Marktgeschehen hat dem Telekom-Frontmann zuletzt in die Hände gespielt, seine Galgenfrist, innerhalb derer er etwas "vorweisen" muss, hat sich verlängert. Reihum gingen internationale Allianzen in die Brüche, in der Branche spricht wieder fast jeder mit jedem. Und die TK-Szene in Deutschland bietet ein eher tristes Bild: Mannesmann durch Vodafone aufgekauft, France Télécom bei Mobilcom eingestiegen, Swisscom bei Debitel etc. - der Rest hat sich mehr oder weniger als Nischenanbieter eingerichtet. Da lebt es sich trotz des (einkalkulierten) Marktanteilverlusts relativ unbeschwert, zumindest lässt sich eine Zeitlang Schadenfreude genießen.

Doch der Wettbewerb hat allenfalls eine Atempause genommen und wird wieder an Intensität gewinnen. Völlig neue Konstellationen sind dabei denkbar - in vermutlich noch größeren Dimensionen. Die Telekom, so viel steht fest, wird deshalb noch gewaltig in ihre "Kriegskasse" greifen müssen, um den Weg, den Ron Sommer jetzt einmal mehr vorgezeichnet hat, tatsächlich zu Ende gehen zu können. Milliardenschwere Investitionen sind beispielsweise alleine nötig, um eine der begehrten UMTS-Lizenzen in Deutschland zu ersteigern - ein Feilschen hinter den Kulissen, das derzeit entscheidend zum wieder aufgeflammten Bäumchen-Wechsle-Dich-Spiel in der Carrier-Landschaft beiträgt.

Und natürlich wird man Geld in die Hand nehmen müssen, um endlich einen großen internationalen Merger zu melden und damit den Status eines Global Players zu begründen. Mehr als 90 Milliarden Euro in Form von Aktien können die Bonner jetzt allein aus eingangs erwähnter genehmigter Kapitalerhöhung flüssig machen; hinzu kommen die "Cyberwährungen" T-Online und demnächst T-Mobil. Heute Global Crossing, morgen SBC, übermorgen Cable & Wireless - oder sogar alle zusammen? Die Gerüchte und Spekulationen, die ins Kraut schießen, sind unverändert geblieben. Vielleicht sogar auch wieder Telecom Italia, wo die Aktionäre des neuen Mehrheitsgesellschafters Olivetti mit dem Kurs der Company wenig glücklich sind?

"Wer die Schlagzeilen des nächsten Tages nicht verträgt, hat in diesem Geschäft nichts verloren", diktierte der Telekom-Chef einer verdutzten CNN-Reporterin schon auf der Bilanzpressekonferenz im April in das Tonbandgerät. Er würde einen Übernahmeversuch à la Telecom Italia "zu jeder Stunde wiederholen." Überhaupt bitte er um eine fairere Bewertung seines Konzerns und damit seiner Arbeit. Beim Börsengang vor vier Jahren sei das Unternehmen 45 Milliarden Euro wert gewesen, heute rund das Fünffache. Wenn man sich im Vergleich dazu die Marktkapitalisierung von US-Carrier anschaue, könne man nur zu einem Ergebnis kommen: "Die Telekom ist der potenzielle Konsolidator im Markt."

Gerhard Holzwart, gholzwart@computerwoche.de

Abb.1: Telekom-Umsatzstruktur 1999

Langsame Wandlung: Noch immer werden mehr als drei Viertel des Umsatzes mit dem klassischen Netzgeschäft erzielt. Quelle: Deutsche Telekom AG

Abb.2: T-Aktie

Anlage T-Aktie: Alles in allem konnten die Telekom-Aktionäre im letzten Jahr mit ihrem Papier zufrieden sein. Quelle: Consors

Abb.3: Mobilfunk in Europa

Ranking: Wenn die angekündigte Übernahme von Orange durch France Télécom unter Dach und Fach ist, ist die Telekom nicht mehr unter den Top drei. Quelle: Wirtschaftswoche

Abb.4: Datenkommunikation

Wachstumsmarkt IP: Den klassischen Datenkommunikationsmarkt haben die Telekom-Lenker noch lage nicht abgeschrieben. Quelle: Deutsche Telekom AG