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08.07.1983 - 

Personal: "Mitdenker" müssen erst einmal gefunden werden

Von Beginn an hohe Anforderungen stellen

BAD ALEXANDERBAD (CW) - Gute Mitarbeiter, die eigenverantwortlich handeln, sind rar. Trotz der Zahl, von 2,5 Millionen Arbeitslosen müssen solche "Mitdenker" mühsam gesucht, und wenn gefunden, sorgsam gepflegt werden. So hält die HelfRecht- Studienzentrum GmbH die Auswahl, Führung und Motivation der wichtigsten Mitarbeiter für eine der Hauptaufgaben einer zukunftsorientierten Unternehmensleitung.

Bei der Suche nach einem guten Mann oder einer entsprechenden Frau sollte zunächst einmal so umfassend wie möglich definiert werden, welche Aufgaben mit welchem Handlungsspielraum der gesuchte Mitarbeiter im Unternehmen übernehmen soll. Je präziser dies in der Vorbereitungsphase gemacht wird, desto weniger Kompetenzschwierigkeiten gibt es später. Daraus ergeben sich dann auch die Qualifikationsanforderungen an den oder die Gesuchten.

Sind die eigenen Reihen durchforstet, dann sollte der Arbeitsmarkt mittels einer Stellenanzeige erschlossen werden. Dabei ist es dem Studienzentrum zufolge besonders wichtig, nicht nur das zu spezifizieren, was man vom neuen Mitarbeiter verlangt, sondern vor allem das eigene Unternehmen in allen Bereichen von der Produktpalette bis zum Betriebsklima vorzustellen. Je ausführlicher diese Information ist, desto mehr geeignete Kräfte werden sich nach Überzeugung der Unternehmensberater von der Stellenanzeige angesprochen fühlen.

Zudem sollte man an einen neuen Mitarbeiter große Anforferungen stellen; Sie können nur selten zu hoch und zu umfangreich sein. Denn nur ein aktiver dynamischer Bewerber werde sich an eine solche Aufgabe heranwagen, wobei sich automatisch das erste Auswahlkriterium ergebe.

Weitere Auslesekriterien seien beispielsweise die Graphologie des Bewerbers, der erste Eindruck, persönliche Eigenschaften, Privatleben, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Gehaltsforderungen. Sehr nützlich seien auch Fragen, die sich der Personalchef innerlich selbst stellen könne, wie: "Würde ich etwas von ihm kaufen?" oder "Erinnert er mich an Jemand (Beachtung der Gesetze der Typologie)?"

Macht der Bewerber einen unsympathischen Eindruck, so sollte eine Einstellung keinesfalls in Frage kommen. Ansonsten aber gelte: Alle Auswahlkriterien entscheiden in ihrer Summe darüber, ob sich jemand für die ausgeschriebene Position eignet oder nicht.