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03.06.1994

Von hinten an die Spitze gesetzt

Mit ihren Uebertragungsnetzen macht die Telekom die neuen Laender glasfasermaessig zur Nummer eins. Weltweit, und gerade das mag vielen wie ein Anachronismus vorkommen, da nur ein Bruchteil der einstigen DDR telefonisch zu erreichen war. Dies stellt sich nun als Vorteil heraus.Wo noch nichts ist, legen sich Kabel einfacher als im westdeutschen Bundesgebiet, wo die Abloesung vorhandener Kupfernetze durch Glasfaser-Anschlussnetze den Bonnern erhebliche Schwierigkeiten bereiten wird. Gleichwohl: Die Telekom scheint sich mit ihrer Vorreiterrolle auf einem fuer sie neuen Gebiet etwas zu ueberfordern. Denn zielstrebig, wie sie ja sein will - das Jahr 2000 (Aufbaukonzept fuer die neuen Laender) wartet nicht -, legt sie die Latte ihrer Anforderungen hoch. Mit der Folge, dass einige Lieferungen von den Herstellern 1993 ausblieben. Die Unternehmen konnten nicht mithalten, Projekte verzoegerten sich. Ihre Quoten bekommt nun ueber Ausschreibungen der Mitbewerb, zusaetzlich. Eine notwendige Auslese? Andrea Rausch