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21.06.1996 - 

Einstieg in US-Halbleiterfertigung

Von Pierer fordert Taten statt weiterer Diskussionen

Die Siemens Corp. werde im laufenden Geschäftsjahr bei Ergebnis und Umsatz das Vorjahresniveau übertreffen, erklärte der Siemens-Chef in New York. Im Geschäftsjahr 1994/95 hatte der Münchner Elektronikriese einen Umsatz von 11,5 Milliarden und einen Gewinn von 32 Millionen Mark erzielt. Vor deutschen Journalisten wies von Pierer erneut auf die große Bedeutung des US-Marktes für das Unternehmen hin. Dies unterstreiche auch die jüngste Entscheidung, in großem Stil in die Halbleiterfertigung in den USA einzusteigen.

Siemens wird gemeinsam mit Motorola in Richmond/Virginia eine Anlage zur Produktion von 64-MB-Speicherchips bauen. Auch international sei der Konzern gerüstet, gab sich von Pierer zuversichtlich im Hinblick auf die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs. Siemens werde dabei vor allem auf Innovationen setzen. Mit Blick auf die Standortdiskussion in Deutschland forderte er, die Debatten zu beenden und Taten folgen zu lassen. Deutschland braucht, so der Siemens-Chef, "Signale nach innen und nach außen".