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13.08.1993

Voraussichtlich gegen Ende des laufenden Jahres Objekt-DBMS-Anbieter wollen DML-Spezifikationen publizieren

MUENCHEN (CW) - Auf eine standardisierte Data Manipulation Language (DML) fuer unterschiedliche Objektdatenbank-Management-Systeme (ODBMS) haben sich die Mitglieder der Object Database Management Group geeinigt. Die jetzt ratifizierte Spezifikation soll noch im Spaetherbst dieses Jahres veroeffentlicht werden.

Eine gemeinsame Sprach-Schnittstelle wuerde sowohl den Software- Entwicklern als auch den potentiellen Anwendern die Entscheidung fuer ein spezifisches ODBMS-Produkt erleichtern. Einmal geschriebene Anwendungen waeren dann auf unterschiedlichen Systemen ablauffaehig.

Wie Stephan Rasp, Geschaeftsfuehrer der in Wiesbaden ansaessigen Objekt Design Deutschland GmbH, erlaeutert, erhoeht eine solche Standard-Schnittstelle die "Investitionssicherheit" beim Anwender. Sie trage dazu bei, dem potentiellen Kunden die Scheu vor der noch wenig etablierten ODBMS-Technologie zu nehmen.

Object Design zeichnet fuer die Entwicklung dieser Schnittstelle verantwortlich, die, so Rasp, zwischen dem eigentlichen Datenbank-Management-System und dem Object Request Broker (ORB) angesiedelt ist. Nach Ansicht des deutschen Object-Design- Chefs erfuellt die von der Object Management Group (OMG) definierte Common Object Request Broker Architecture (Corba) ihren Zweck vor allem bei der Kommunikation zwischen grossen Objekten. Eine standardisierte DML akzeptiere jedoch eine ungleich feinere Granularitaet.

Der DML-Standard ist das Entwicklungsziel, unter dem sich die Database Management Group, eine Untergruppierung der OMG, vor etwas mehr als einem Jahr zusammengefunden hat.

Neben den vier ODBMS-Anbietern Object Design, Objectivity, Ontos und Versant Technology bemuehen sich auch Sun Microsystems und Hewlett-Pakkard um die Verwirklichung dieses Ziels - im Hinblick auf eine Integration der DML mit ihren Corba-Implementierungen "DOE" beziehungsweise "Domf".