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18.03.2008

Vorkonfigurierte virtuelle Maschinen

Konfektionierte virtuelle PCs, häufig auch als Virtual Appliances bezeichnet, stellen ein fertig installiertes System inklusive konfigurierter Anwendungen bereit. Sie vermeiden die Nachteile alternativer Verfahren wie Multi-Boot-Systeme (kompliziert) oder Live CDs (langsam und kein Schreibzugriff). Eine Virtual Appliance ist eine weitere Möglichkeit zur Distribution von Software.

Wiki-Hinweis

Im Wiki der COMPUTERWOCHE (http://wiki.computerwoche.de) finden Sie weitere vorkonfigurierte virtuelle Maschinen. Kennen Sie noch andere Pakete dieser Art? Sie können sie in unserem Wiki eintragen und damit anderen Nutzern helfen.

Für die Ausführung solcher virtuellen Maschinen bieten alle namhaften Hersteller kostenlose Ablaufumgebungen an: VMware seinen gleichnamigen "Player" und Microsoft die Vollversion des "Virtual PC 2007". Auf dem Server kommen der "VMware Server", die Open-Source-Version von "Xen" und Microsofts "Virtual Server" hinzu.

Bei der Nutzung von virtuellen Maschinen aus dem Internet sollte man darauf achten, dass sie möglicherweise Viren und Schadprogramme enthalten können. Starten Sie eine solche Maschine zuerst ohne Netzwerkverbindung, nutzen ein ISO-Bootimage mit aktueller Virenschutzsoftware (etwa Knoppix oder BartPE) und überprüfen Sie die virtuelle Festplatte.

Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon)

Das Image mit einer deutschsprachigen Installation der populären Linux-Distribution lässt sich mit dem VMware Player ausführen und enthält die aktuellen VMware Tools. Als zusätzliche Software beinhaltet das Image noch Java 6 und Eclipse 3.3. Es kann von http://jars.de/linux/ubuntu-710-vmware-image-download heruntergeladen werden (Größe: 653 MB gepackt, entpackt 2,6 GB).

Als alternative Bezugsquelle für ein vorkonfiguriertes Image kommt auch die Website von Ubuntu in Frage. Dort finden sich eine ganze Reihe von VMware-Appliances, die auch ältere Versionen des Betriebssystems enthalten und diverse Hardwarearchitekturen berücksichtigen. Sie können von http://isv-image.ubuntu.com/vmware heruntergeladen werden.

Alfresco

Das Enterprise-Content-Management-System "Alfreso" gilt als ein Paradebeispiel für "Professional Open Source", also eines Produkts, das nicht primär von einer Community, sondern von einem Unternehmen entwickelt wird. In einem Vergleichstest der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" erreichte die in Java geschriebene Software die höchste Punktezahl aller Teilnehmer. Vorkonfigurierte virtuelle Maschinen liegen für VMware und Xen vor. Sie enthalten Linux als Betriebssystem und erfordern 10 GB freien Plattenplatz. Download von http://www.enspeed.com/products_alfresco.html.

Internet Explorer 8

Microsoft bietet die Beta 1 seiner nächsten Browser-Version als vorkonfigurierte virtuelle Maschine für den Virtual PC 2007 an. Sie enthält als Betriebsystem Windows XP SP2 und lässt sich bis zum 3. Juli 2008 zum Testen des Web-Frontends nutzen. Das Image kann von http://tinyurl.com/y64upm heruntergeladen werden. (ws)