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22.08.1997 - 

Gastkommentar

Vorrang für den eigenen Bedarf

Die einen nennen es NSM (Netzwerk- und System-Management), die anderen SNM (System- und Netzwerk-Management), die dritten C/SM (Client-Server- Management), die vierten nur SM (Service-Ma- nagement) und die fünften ITM (IT-Management). Gemeint ist mit alledem die Verwaltung vernetzter Systemwelten. Über die Einzelheiten sind sich größere Anbieter jedoch nicht einmal intern einig. Dort kann schon mal die Linke ein lautes "Hü" und die Rechte ein entschiedenes "Hott" rufen. So geschehen im Sommerloch mit Hewlett-Packard (HP) und Computer Associates (CA). Da sagen die HP-Systemer: "Das Bündeln der Server mit CAs ,TNG FrameworkÈ bringt uns mehr Business" (Immerhin hat CA laut IDC einen Marktanteil von 24 Prozent im Client-Server-Management und liegt damit noch vor IBM. HPs IT/O hinkt dagegen mit vier Prozent weit hinterher). Die Netzwerker von HP schreien "Verrat" und denken sich 30 Gründe aus, die für das hauseigene "Openview" sprechen. Die ganze Show ist ein Beispiel für Diversifizierung. An deren Ende wird die Erkenntnis stehen, daß es das eierlegende Wollmilch-Tool für die meisten Betreiber vernetzer Systemumgebungen eben doch nicht gibt, nachdem wieder einmal klar geworden ist, daß Systemer und Netzwerker oft nicht dasselbe wollen - und können. Oder doch? Wenn ja, dann existiert für eine erfolgreiche Implementierung einer Management-Lösung jedenfalls nur ein Weg. Der führt von der Feststellung des höchsteigenen Kernbedarfs über die Erarbeitung eines entsprechenden Praxiskonzepts mit Datenmodell, Funktions- und Datenintegrations-Schnittstellen bis zum minutiösen Test der in Frage kommenden Management-Tools. Einfache Allzwecklösungen sind nicht zu erwarten.