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16.10.1998 - 

Europaweite Studie von Deloitte Consulting

Vorstände ohne IT-Wissen

Die strategische Bedeutung der Informationstechnik ist den meisten Unternehmsvorständen bekannt. Soweit das positive Ergebnis einer europaweiten Umfrage, aus der aber auch hervorgeht, daß nur in Ausnahmefällen personelle Konsequenzen gezogen wurden. Lediglich zehn Prozent der in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragten Unternehmen haben es bisher für nötig befunden, einen kompetenten IT-Manager in den Vorstand zu berufen.

Dabei sind die Vorstände einsichtig. 80 Prozent von ihnen gaben an, ihre Geschäfte hingen von der Leistungsfähigkeit ihrer DV ab. Zudem räumen 70 Prozent ihre mangelnde Kompetenz in diesem Bereich ein.

Daß die Topmanager trotz dieser Einschätzung DV-Entscheidungen nach wie vor "nach unten" delegieren, läßt sich zum Teil aus einem weiteren Umfrageergebnis erklären. Nur ein Drittel der befragten Vorstände glaubt, mit einem größeren Verständnis für IT bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Gegen diese Deutung spricht allerdings, daß 70 Prozent der Befragten befürchten, ihr Unternehmen verliere seine Wettbewerbsposition, falls es nicht gelinge, das strategische Wissen im Vorstand mit den IT-relevanten Entscheidungen in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang betonten 58 Prozent ihre Abhängigkeit von den Kommunikationsfähigkeiten ihrer DV-Spezialisten.

Die Folgen dieses Verhaltens sind, daß die Auswirkungen der IT auf den Wissenstransfer, die Geschäftsprozesse, die Strategie und die Mitarbeiter nur unzureichend berücksichtigt werden. Die Verfasser der Studie empfehlen daher dringend, IT-Manager in den Vorstand zu berufen.