Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


15.07.1994

Vorstellung in Deutschland im August Fuer Multiprozessor-Systeme nutzt AST Intels Upgrade-Sockel

NEW YORK/MUENCHEN (CW) - Die AST Research Inc. stellte auf der New Yorker PC-Messe "PC-Expo" einen Tischrechner vor, der Intels speziell fuer Pentium-Upgrades entwickelten Sockel fuer eine Dual- CPU- Loesung nutzt.

Im "Premmia-GX"-PC koennen laut Aussagen von AST sowohl die momentan leistungsfaehigsten 90- und 100-Megahertz-Pentium- Prozessoren als auch zukuenftig auf den Markt kommende Versionen des Intel-Chips eingesetzt werden.

Der Preis fuer eine Ein-Prozessor-Variante mit einer mit 90 Megahertz getakteten Pentium-CPU, 16 MB Arbeitsspeicher, einer 730 MB grossen SCSI-Festplatte sowie einem CD-ROM-Laufwerk soll bei rund 4900 Dollar liegen. Fuer die zweite CPU rechnet AST mit zusaetzlichen Kosten von 1500 Dollar. AST Deutschland schlaegt auf diesen Preis zirka zwoelf bis 13 Prozent fuer Zoelle etc. auf.

Der Premmia-Rechner bietet zudem fuenf EISA-Einsteckplaetze, zwei PCI-Local-Bus-Erweiterungen, 4 MB Videospeicher (VRAM) und - optional - einen PCMCIA-Karteneinschub an der Frontseite des Systems. Analysten merkten allerdings an, dass PC-Anbieter fuer den Upgrade-Sockel das Design ihrer Systemplatinen veraendern muessen. Da es sich bei der Dual-Prozessor-Loesung von AST nicht um ein symmetrisches, sondern ein asymmetrisches Multiprozessor-System handelt, bei dem sich die beiden CPUs einen gemeinsamen Cache- Speicher teilen, unterstuetzen momentan nur wenige Betriebssysteme wie Windows NT oder Unix diese Art von Multiprozessor-Architektur.

Ausserdem kuendigte AST in New York fuer seine "Manhattan"-Server- Systeme eine Management-Software an. Hewlett-Packard (HP) beziehungsweise Compaq bieten solche Tools schon seit laengerem an. ASTs "Percepta"-Software soll in Zukunft laut Firmenoffiziellen auf allen Server-Maschinen installiert sein.

Die deutsche AST-Niederlassung wollte sich zu den Aussagen der amerikanischen Mutter noch nicht im Detail aeussern, bestaetigte aber, dass man den Premmia-Rechner im August vorstellen wird.