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06.08.1999 - 

Befragung von 500 Konsumenten in Deutschland

Vorteile des E-Commerce für Verbraucher kaum transparent

06.08.1999
MÜNCHEN (CW) - Zweifel am Sinn des Internet-Einkaufs wirft eine Studie der Orbit GmbH aus Bonn auf. Die Mehrzahl der befragten Konsumenten sah keinen eindeutigen Vorteil durch das Online-Shopping.

"Es läßt sich einfach keine einigermaßen allgemeingültige Aussage formulieren, warum die Verbraucher im Internet kaufen sollen", bringt es Toni Schnürer, Geschäftsführer der auf IT-Projekte spezialisierten Firma Orbit auf den Punkt. Weder gebe es ein reichhaltigeres Angebot, noch seien die Preise niedriger. Auch bei der Auslieferung der Waren sowie dem Bezahlen könne das Web keine Pluspunkte sammeln. Vom "Einkaufserlebnis Internet", so der Titel der Studie, kann wohl noch nicht die Rede sein.

42 Prozent der privaten Internet-Nutzer verwenden ihren Online-Zugang für das Homebanking und andere Bankdienstleistungen. Außerdem scheint das Netz der Netze als Informationsquelle großen Anklang zu finden: 41 Prozent der Befragten stöbern regelmäßig in Online-Datenbanken; 36 von 100 Surfern holen via Web Produktinformationen ein.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Web-Nutzern, die beruflich surfen. Die Hälfte stöbert in Online-Datenbanken, 43 von 100 informieren sich über Produkte. Nur ein Prozent der Befragten gab an, geschäftliche Transaktionen über das Internet anzustoßen.

Orbit befragte 500 Verbraucher. Somit ist diese Studie zwar nicht repräsentativ, liefert aber zumindest einen Eindruck davon, wie deutsche Konsumenten dem elektronischen Handel gegenüberstehen. Einschränkend muß bemerkt werden, daß in den USA, wo bereits viele online Waren bestellen, die Verbraucher teilweise weite Strecken zum nächsten Einkaufszentrum zurücklegen müssen, was in Deutschland meist nicht der Fall ist. Außerdem müssen die User hierzulande viel mehr für ihren Netzzugang hinblättern als in Amerika.