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31.05.2007

Vossloh prüft Zukäufe in Übersee - Süddeutsche Zeitung

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Vossloh AG, Werdohl, will ihre Position vor allem außerhalb Europas stärken und hält nach dem Kauf von zwei US-Weichenherstellern Ausschau nach weiteren Übernahmekandidaten. "Wir arbeiten sehr konkret an Akquisitionen" sagte Vorstandsvorsitzender Gerhard Eschenröder der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Vor allem in Asien und den USA wolle der Konzern künftig besser ins Geschäft kommen.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Vossloh AG, Werdohl, will ihre Position vor allem außerhalb Europas stärken und hält nach dem Kauf von zwei US-Weichenherstellern Ausschau nach weiteren Übernahmekandidaten. "Wir arbeiten sehr konkret an Akquisitionen" sagte Vorstandsvorsitzender Gerhard Eschenröder der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Vor allem in Asien und den USA wolle der Konzern künftig besser ins Geschäft kommen.

Die Finanzmittel reichten nach Einschätzung des CEO für Zukäufe aus, schreibt das Blatt. Bis zu 500 Mio EUR könne Vossloh ohne Kapitalerhöhung für Firmenkäufe aufbringen.

Vossloh wolle aber auch aus eigener Kraft wachsen. Vor allem im Geschäft mit Befestigungssystemen für Schienen, in dem aus kartellrechtlichen Gründen Übernahmen nahezu unmöglich seien. Das Unternehmen baue, nachdem aus der VR China ein größerer Auftrag erteilt worden sei, vor Ort eine Produktion auf. Ein weiteres Werk für Befestigungssysteme werde möglicherweise in den USA entstehen, vorausgesetzt das Unternehmen erhalte auch von dort einen Auftrag.

Im Geschäftsbereich Lokomotivenbau könnte es zu Veränderungen kommen, schreibt die Zeitung weiter. Laut Eschenröder sei die Trennung von Unternehmensteilen "derzeit nicht beabsichtigt". Der Manager habe aber einen klaren Fahrplan aufgezeigt. Zunächst werde ein strategischer Partner gesucht, der sich möglicherweise auch am Kapital beteiligt. Sollte es später sinnvoll sein, dass sich Vossloh aus der unternehmerischen Führung zurückzieht, so werde man das Geschäft auch komplett abgeben. Es gebe aber keinen wirtschaftlichen Druck für einen solchen Schritt, wird der Manager zitiert. Die Auftragsbücher seien voll.

Webseite: http://www.sueddeutsche.de

DJG/bam/cbr

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