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03.02.1989

Votum für XOpen

Was hindert die Hersteller daran, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die sich mit den Vorstellungen des Unix-Lizenzgebers AT&T vereinbaren lassen? Es geht ans Eingemachte, natürlich, um Macht und Einfluß. Mit ihrem Dauerstreit haben die OSF und die Unix Inc. indes bei den Anwendern bereits viel Porzellan zerschlagen. Die Absichten der OSF-Sponsoren sind klar: Jahrelang hatten IBM & Co. in Sachen Unix zurückhaltend taktiert, sich sogar noch lustig gemacht, das Bell-Betriebssystem sei wohl etwas für Amateure oder Freaks, weil von Soltware-Novizen an der Hochschule programmiert - Profis aus dem Kommerzbereich seien dagegen Besseres gewöhnt.

Nun aber, da sich die Anwender anschicken, mit der neutralen X/Open-Gruppe ins Gespräch zu kommen, können die Hersteller gar nicht mehr im Sinne egoistischer Zielvorstellungen (System V oder AIX oder wie oder was?) reagieren: Die geballte Forderung des Marktes nach einheitlichen Standards dürften sie nicht abweisen - die Zeit ist reif für offene Systeme. Es gilt denn auch als ausgemacht, daß immer mehr Anbieter einer X/Open-Lösung den Vorzug geben werden.