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Zwei Aufträge über je zwei Millionen Dollar:

VR China kauft bei Burroughs

07.12.1979

ESCHBORN (CW) - Zwei Aufträge zur Lieferung von Rechnern im Gesamtwert von 5,5 Millionen Dollar an die VR China erhielt die Burroughs Corp., Detroit/Michigan. Dies teilte die Burroughs GmbH, Eschborn, auf Anfrage mit. Experten fürchten bereits jetzt um die Vorherrschaft der USA auf dem Gebiet der Computertechnologie.

Das chinesische Außenhandelsministerium orderte zwei Rechner B 3950-Modelle, die erst kürzlich in den USA freigegeben wurden und in der Bundesrepublik noch nicht auf dem Markt sind - ein System B 876 so wie 35 Data Entry Modular Terminals MT 600. Diese Anlagen, deren Installation in Pelsing für den November 1980 geplant ist, sind nach Angaben des Unternehmens für Anwendungen auf dem Gebiet der Importkontrolle und des -managements, für Marktanalysen, für die Auftragsbearbeitung und statistische Zwecke bestimmt. Zu dem Auftrag über 2,2 Millionen Dollar zählen außerdem drei Rechner B 290, die als Einstiegsmodelle im Institut für Außenhandel zur Ausbildung von Studenten in der Buchhaltung gedacht sind.

Im Rahmen ihres Entwicklungsprogramms orderten die United Nations einen Großrechner B 6800 im Werte von 2,3 Millionen Dollar, der im Training Centre für lnternationale Kooperation installiert werden soll.

Die USA im Jahr 2000 eingeholt

Die VR China verfügt nach Schätzungen von Fachleuten heute über 1000 bis 1500 Computer. Der Bestand soll bis 1985 auf 5000 aufgestockt werden. Die meisten großen Systeme stammen aus dem Import, ein Großteil von ihnen wurde als schlüsselfertige Anlage geliefert. Don Reifer, President der Software Management Consultants, Torrance/Kalifornien, schätze nach seinem Chinabesuch den technologischen Rückstand der Chinesen gegenüber den USA zwischen rund acht Jahren in der Processor-Technologie und etwa 15 Jahren in den Bereichen Software und Peripherie. Reifer hält es jedoch für möglich, daß China mit seiner "will power" den technologischen Stand der USA im Jahre 2000 erreicht haben wird.