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01.12.1995

VR simuliert behindertengerechte Architektur World-Up reduziert Aufwand beim Virtual-Reality-Entwurf

MUENCHEN (ue) - Die Firma Thoma EDV Systeme aus Kaiserslautern hat die Software "World-Up" von der kalifornischen Sense 8 Corp. vorgestellt. Das Programm bietet eine Entwicklungsumgebung fuer Virtual-Reality- (VR-) und Simulations-Anwendungen. World-Up setzt auf dem ebenfalls von Sense 8 angebotenen "World-Toolkit" auf und stellt fuer den Benutzer in erster Linie eine vereinfachte Umgebung dar, um VR-Anwendungen zu entwickeln. Denn im Gegensatz zum Toolkit werden bei World-Up keine C-Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Die neue Software kombiniert eine grafische Benutzeroberflaeche mit einer Visual-Basic-kompatiblen Script- Sprache und eignet sich aufgrund der Point-and-click-Methoden eher fuer das Rapid Prototyping von VR-Applikationen. World-Toolkit dagegen umfasst eine Reihe von objektorientierten C- Funktionsbibliotheken, die zu einer komplett integrierbaren Loesung fuehren sollen.

Das rund 5000 Mark teure, grafisch orientierte World-Up enthaelt Features wie die Einbettung von Licht- und Geraeuschquellen. Es laeuft zunaechst unter Windows NT und auf Silicon-Graphics- Plattformen, andere Workstations sowie Windows 3.1 und 95 werden zu einem spaeteren Zeitpunkt unterstuetzt.

Ausser Vertrieb und Service initiiert Thoma fuer die Sense-8- Produktpalette auch VR-Projekte, darunter zum Teil Non-Profit- Entwicklungen. Unter dem Namen "Achilles" soll beispielsweise eine Bauplanungsanwendung entstehen, mit der sich Gebaeudearchitekturen sowie Verkehrswege und -mittel auf ihre Eignung fuer die Beduerfnisse motorisch behinderter Personen ueberpruefen lassen. Zur Erstellung einer solchen VR-Applikation werden 3D- Konstruktionsplaene eingelesen und mit physikalischen Groessen wie der Steigung einer Rampe oder den Schlupfeigenschaften eines Bodenbelags versehen. Ueber die Simulation laesst sich die Anlage dann beispielsweise fuer Rollstuehle oder auch Gehhilfen testen.