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09.11.2001 - 

Regionale Verteilung der Mittel problematisch

VSI fordert mehr Geld für IT-Kurse

MÜNCHEN (CW) - Eine stärkere Konzentration öffentlich geförderter IT-Schulungsmaßnahmen auf westdeutsche Ballungszentren fordert der Verband der Softwareindustrie Deuschlands (VSI).

Quereinsteiger sind nach Einschätzung des VSI, München, eine Lösung zur Behebung des Fachkräftemangels in der Informationstechnologie. Ihr Anteil an den neu besetzten Stellen machte im Jahr 2000 rund die Hälfte der IT-Arbeitsplätze aus. Rund 1,9 Milliarden Mark investierte die Bundesanstalt für Arbeit im vergangenen Jahr in die Ausbildung der Quereinsteiger. Derselbe Betrag steht den Arbeitsämtern auch im laufenden Jahr zur Verfügung.

Problematisch erscheint dem VSI indes die regionale Verteilung: Der Handlungsspielraum der Arbeitsämter in Regionen mit besonders hohem IT-Fachkräftebedarf sei stark eingeschränkt. Zu den westdeutschen Ballungszentren zählten München, Düsseldorf und Hamburg. Das Bereitstellen der Mittel nach der Anzahl der Arbeitslosen in den verschiedenen Regionen ist laut Verband eine Fehlverteilung. Zudem ergibt "die gegenwärtige Verteilung der Gelder auch vor dem Hintergrund der mangelnden Mobilität in den strukturschwachen Gebieten keinen Sinn", so Peter Littig, Vorstandsmitglied im VSI. Mit Blick auf diese Situation bittet der VSI in einem Schreiben an die BA, mehr Fördergelder in Ballungszentren zur Verfügung zu stellen. So könnten Arbeitskräfte genau dort ausgebildet werden, wo auch von Seiten der Industrie großer Bedarf besteht.