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04.10.1996 - 

Mehr Dynamik und Interaktivität

W3C soll Microsofts neues Objektmodell absegnen

Der von Microsoft beim Web-Konsortium eingereichte Vorschlag erweitert das aktuelle Objektmodell, das sowohl auch vom Konkurrenten Netscape unterstützt wird. Es soll die Erstellung dynamischer, interaktiver Seiten vereinfachen und Programmierern unter anderem folgende Eigenschaften bieten:

- den Zugriff auf alle Hypertext-Markup-Language-(HTML-) Elemente einer Seite

- die Möglichkeit der direkten Veränderung des Dokumenteninhalts ohne Neuladen

- das direkte Antworten auf Endbenutzer-Aktionen durch Events.

Ein HTML-Objektmodell zeigt eine HTML-Seite als ein Set programmierbarer Objekte. Bob Muglia, Vice-President Developer Tools, will weg vom fetten Client: "Ein Objektmodell mit überladener Client-Seite ist nicht geeignet, dynamischere und interaktivere Seiten zu unterstützen. Durch unsere offene Zusammenarbeit mit dem W3C wollen wir einen neuen Standard erreichen, der gleichzeitig die Interoperabilität zwischen verschiedenen Browsern sichert."

Nach Aussagen von Muglia basiert das vorgeschlagene Modell auf einem plattformunabhängigen und offenen Ansatz. Die damit erzeugten Inhalte sollen in allen gängigen Browsern identisch darstellbar sein. Über die Vorlage beim Standardgremium hinaus stellte Microsoft das Projekt auch einer Auswahl von 75 unabhängigen Softwarehäusern vor, darunter verschiedene Tool- und Web-Technologieanbieter sowie Content Provider.