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10.12.2007 - 

Display-Technologien

Wachstum auch jenseits von LCD

Trotz zunehmender Dominanz von LCDs sehen die Marktforscher von iSuppli auch für andere Display-Technologien große Wachstumschancen. Beispiele sind Touchscreens, Bistable-, Near-Eye und Head-up-Displays sowie Mini-Projektoren, Plasma-Displays und LED-Backlight.

Die weltweiten Umsätze mit Touchscreen-Displays sollen zwischen 2006 und 2012 von 2,4 auf 4,4 Milliarden Dollar anwachsen. Für Bistable-Displays, die ohne Stromzufuhr immer dasselbe Bild zeigen, rechnet iSuppli 2012 mit 350 Millionen Stück nach gerade mal 29 Millionen in diesem Jahr.

Die Umsätze mit Near-Eye-Displays sollen bis 2012 von aktuell 209 auf 724 Millionen Dollar anschwellen, der weltweite Markt für die in den Windschutzscheiben von Flugzeugen und Autos integrierten Head-up-Displays soll von 26 auf 107 Millionen Dollar steigen.

Touch-Handys wie das iPhone von Apple werden laut iSuppli einen großen Nachfrageschub für Touchscreens bringen. Bistabile Displays sollen sich durch ihre Eigenschaft, ohne Stromzufuhr auszukommen, für Smartcards, elektronische Etikettschilder und E-Books sowie E-Papers eignen.

Handys, portable Media-Player (PMPs) und mobile TVs werden immer kleiner und leichter. So weit die gute Seite. Aber spätestens beim Versuch, die Untertitel zu lesen, hört der Spaß auf. Den Ausweg aus dem Dilemma versprechen eingebettete Miniprojektoren und Near-Eye-Displays (augennahe Displays), auch Head-mounted-Displays (HMDs) genannt. Kameraleute wie die von n-tv laufen teilweise schon seit Jahren mit solchen Miniatur-Flachbildschirmen direkt vor dem Auge herum.

Stark wachsend ist auch der Pocket-Projector-Markt. Unter Pocket Projector versteht iSuppli Mini-Beamer mit einem Gewicht von weniger als 900 Gramm und 983 Kubikzentimetern sowie der Möglichkeit des Batteriebetriebs.

Head-up-Displays (HUDs) für die Anzeige von Informationen ohne Beeinträchtigung der Sicht auf das Geschehen ringsum gab es erstmals in Flugzeugen, in Kampfflugzeugen sogar schon seit den 1940er-Jahren. In den Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen finden sie immer mehr Verbreitung. Beispiele für Autos mit HUDs gibt es von mehreren Herstellern wie etwa BMW, Toyota, Nissan, Ford und Honda.

Klaus Hauptfleisch