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11.04.1986 - 

Diebold veröffentlicht Standardrechner-Studie:

Wachstum im Rechnermarkt gebremst

FRANKFURT (pi) - Das bemerkenswerte Wachstum des Standardcomputermarktes des vergangenen Jahres wird sich laut Diebold Deutschland in den kommenden Jahren nicht fortsetzen. Zu diesem Ergebnis gelangt die Frankfurter Managementberatungsgesellschaft aufgrund ihrer jüngsten Marktanalysen.

Während der Bestand an Universalrechnern 1985 noch um knapp acht Prozent - von 19 750 auf 21 400 - zunahm, werden für das laufende Jahr nur noch Bestandszuwächse von rund sechs Prozent erwartet. Die Diebold-Analyse prognostiziert ferner für die nächsten Jahre Wachstumsquoten von fünf und vier Prozent. Dieser Nettozuwachs verbirgt allerdings die Tatsache, daß auch zahlreiche Ersatzinstallationen vorgenommen wurden. Abgesetzt wurden laut der Untersuchung 1985 etwa 4500 Systeme. Die beiden zurückliegenden Jahre sollen darüber hinaus bei den Anwendern durch einen starken Kapazitätsausbau gekennzeichnet gewesen sein. Als die wichtigsten Ursachen hierfür sieht man bei Diebold in erster Linie die Ausweitung der Terminalarbeitsplätze, neue Anwendungen und den Aufbau von Datenbanksystemen. Der Analyse zufolge wird sich in den kommenden Jahren dieser Zusatzbedarf jedoch verringern.

Geringfügige Verschiebungen gab es im zurückliegenden Jahr in der Rangfolge der Anbieter, wenngleich Big Blue mit einem wertmäßigen Marktanteil von 47 Prozent (mengenmäßig 30 Prozent) die Tabelle nach wie vor anführt. Auf Platz zwei folgt Siemens mit 23 Prozent, wobei das Unternehmen seine Position um einen Prozentpunkt verbessern konnte. Demgegenüber mußten Sperry mit acht und Honeywell Bull mit sieben Prozent je einen Prozentpunkt einbüßen. Gemessen an der Zahl der Installationen konnten beide Unternehmen aber ihren zweiten beziehungsweise sechsten Rang beibehalten. An fünfter Stelle konnte Digital Equipment ihr wertmäßiges Gewicht von drei auf vier Prozent steigern.

Informationen: Diebold Deutschland GmbH, Feuerbachstraße 8, 6000 Frankfurt a.M., Telefon: 069/71070.