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30.11.1984 - 

IBM- Boß Sparberg weist auf Bedeutung der Informationstechnik hin:

Wachstumsfelder durch Mikroelektronik

BONN (VWD) - Wachstum erklärte Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber, werde ermöglicht durch die neuen Techniken wie Mikroelektronik und Biotechnologie. Sie erschlössen nicht nur neue Wachstumsfelder, sondern beanspruchten auch nur ein Minimum an fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Rohstoffen.

Daneben, so der Minister auf dem Fachkongreß "Wirtschaftsprobleme Mitte der 80er Jahr" in Bonn, richteten sich andere Techniken direkt auf den Schutz der natürlichen Umwelt. Ein verantwortungsbewußter Einsatz der neuen Techniken setze voraus, daß auch Risiken erkannt und erörtert werden. Der Staat müsse daher mit klaren Rahmenbedingungen dafür sorgen, daß die neuen Techniken verantwortungsvoll gestaltet werden könnten, meinte Riesenhuber.

Auf der gleichen Veranstaltung wies der Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, Lothar F. W. Sparberg, auf die wachsende Bedeutung der Informationstechnologie hin. Mit ihr verbänden sich heute weltweit zweistellige Wachstumserwartungen. Prognosen gingen von einem Weltmarktvolumen von einer Billion Dollar in etwa zehn Jahren aus. Gerade für die rohstoffarme und exportabhängige Bundesrepublik sei dieser Bereich Indikator für die künftige Leistungsfähigkeit ihrer Volkswirtschaft schlechthin.

Nach Sparbergs Meinung gefährdet hier weniger eine "Forschungslücke" als vielmehr eine Anwendungs- und Umsetzungsschwäche die Position der Bundesrepublik im internationalen Innovationswettbewerb. Da es in der Bundesrepublik genügend hochqualifizierte Beschäftigte und FuE-Kapazitäten gebe, könne die genannte Schwäche nur im außerökonomischen Bereich, also im sozialen und politischen Umfeld abgebaut werden.