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30.11.1990

Wahl '90: Keine Alternativen

Vor der Wahl, noch vor der Wahl '90 das PC- und Workstation-Betriebssystem für die Neunziger zu wählen, entscheidet sich Trauerwein für's Bleistiftkauen, will sagen: angekreuzt wird nicht. Was IBM und Microsoft zur Sache (OS/2 versus DOS/Windows) zu sagen haben, klingt alles andere als überzeugend - und Unix nutzt zwar den Anwendern, nicht jedoch der DV-Industrie. Insbesondere Anbieter, die proprietäre Altlasten zu tragen haben, werden Summen für die Migration aufbringen müssen, die in ihrer Höhe kaum zu schätzen sind. Nur soviel ist klar: Mit jedem verkauften Unix-System wird das Verlustloch größer. Überdies stellen fünf Prozent Marktanteil für viele Hersteller eine unüberwindliche Hürde dar. Sich darauf zu verlassen, daß die IBM auch ohne ihren bisherigen Koalitionspartner Microsoft mehrheitsfähig sein wird, kann leicht ins Auge gehen. Sich für AIX-Abgaben stark zu machen, gleichzeitig jedoch OS/2-Subventionen zu fordern, gefährdet die Glaubwürdigkeit. Also bleibt Sebastian bei seiner Mainframe-Ausrichtung. Mit MVS kann man wenigstens nichts falsch machen. Insgeheim denken auch die IBM-Marketiers so. Selbst denen geht es vornehmlich ums Dranbleiben. Alles klar?

Sebastian Trauerwein, Information Resources Manager