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01.07.1994

"Wall Street Journal" prognostiziert Speicherbausteine werden bis zum Jahresende wieder knapp

NEW YORK (CW) - Schlechte Zeiten fuer die DV-Industrie: DRAM- Speicherbausteine bleiben bis Mitte 1995 knapp und teuer, so dass Hochleistungs-PCs mit Pentium- oder Power-PC-Prozessoren nicht so schnell billiger werden wie von den Herstellern erwartet. Parallel dazu koennte auch der Absatz von Betriebssystemen mit grossem Speicherbedarf darunter leiden - zum Beispiel von Windows 4.0.

Die Preise fuer DRAM-Bausteine stiegen zuletzt Mitte 1992 stark an, nachdem die einzige japanische Fabrik fuer die Gehaeusekunststoffe dieser Chips abgebrannt war. Bis zu 200 Mark wurden damals fuer 1 MB DRAM-Speicher verlangt. Heute liegen die Einzelhandelspreise bei etwa 70 Mark pro MB. Marktforscher gehen aber von einem neuen Anstieg aus: Im dritten Quartal dieses Jahres soll die DRAM- Nachfrage das Angebot um zwoelf und im vierten Quartal sogar um 31 Prozent uebertreffen, berichtet das "Wall Street Journal".

Wer keine langfristigen Liefervertraege hat, muss jetzt tief in die Tasche greifen. Die Firma Kingston Technology raeumte ein, zehn Millionen Dollar vorab an den DRAM-Hersteller Micron Technology gezahlt zu haben, um 1995 genug DRAMs zu bekommen.