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31.10.1986 - 

2D-Terminal und -Software für PCs:

Wang präsentiert seine CIM-Partner

MÜNCHEN (bi) - Im CIM-orientierten Umfeld der Systec gab Wang Deutschland in erster Linie kleineren Softwarehäusern Gelegenheit, CIM-Kompetenz zu demonstrieren: der Hölscher Datensysteme, Bocholt, der PS-Systemtechnik GmbH, Bremen, der Procad GmbH, Karlsruhe, und der Infoplan GmbH, Rösrath-Hoffnungsthal.

Computer Integrated Manufacturing soll auch für Wang die Zukunft bedeuten. Zielmarkt der Frankfurter sind zunächst einmal nach Aussage des neuen Geschäftsführers Friedemann Zachlod zirka 150 Kunden, die bisher bereits Bürokommunikation respektive Textverarbeitung mit Wang-Equipment realisiert haben. "Office gehört der Vergangenheit an", pointierte der Statthalter mit deutlich amerikanischem Akzent. Von bisher vier bis fünf Prozent am Weltumsatz der Wang Laboratories auf gut ein Zehntel vom Kuchen glaubt er den deutschen Anteil forcieren zu können.

Moderater geht Marketing-Stratege Bruno Wessels in den für Wang neuen Markt: Man habe sich auf CIM-Gebiet "gewagt". Im Mittelpunkt der CIM-Philosophie, die Wang ohne spezielle Attribute aus dem universitären Bereich (Professor August-Wilhelm Scheer, Saarbrücken) übernommen hat, stehen Produktplanungs- und -steuerungssysteme (PPS). Modular schließen sich Betriebsdatenerfassung (BDE) und CAD-Systeme an. Auch hier verweisen die Markteinsteiger auf Uni-Know-how, diesmal auf Hamburg-Harburg (Professor Christian Nedeß) oder auch Kunden (Brabantia, Emmerich).

Für Anwender der VS-Serie, die Color-Grafik hoher Auflösung am Arbeitsplatz benötigen, wurde anläßlich der Systec das neue grafische Terminal 9016 vorgestellt. Der Bildschirm unterstützt Software für das Informationsmanagement, für integrierte Datenbank- und Tabellenkalkulations- sowie grafische Anwendungen. Die Bildschirmdiagonale mißt 19 Zoll, die Auflösung beträgt 1280 mal 1024 adressierbare Bildpunkte (100 Pixel pro Zoll), die Anzahl der möglichen Farben 4069; Fenstertechnik erlaubt die Wiedergabe der Information in unterschiedlichen Formaten. Das Terminal leistet im Durchschnitt etwa 40 000 2D-Vektoren von einem Zoll pro Sekunde. Lieferbar sei das Gerät ab erstes Quartal 1987.

Ferner wurde in München ein 2D-CAD-Paket für den Wang PC gezeigt: Über branchenspezifische Funktionen sei der PC in den Bereichen Architektur, Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik nun zusätzlich zu nutzen. Das Programm ist verbunden mit der Dateneingabe über Digitalisiertablett; lauffähig ist die Software auf dem Wang-Professional mit einer Mindestausstattung von 512 KB RAM, 10 MB Festplatte und 1 MB Floppy, Arithmetikprozessor 8087-2, zwei seriellen Schnittstellen (V.24) und Grafikkarte.