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29.03.1985 - 

Zwangsurlaub für 6000 Beschäftigte:

Wang rechnet mit Gewinneinbuße

LOWELL (CW) - Mit einer Gewinneinbuße bis zu 50 Prozent rechnet die Wang Laboratories Inc. für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres (31. März)

Die Gewinnmarge dürfte aller Voraussicht nach nur zwischen 5 und 6 Prozent gegenüber 9,2 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres angesiedelt sein, meinen Analysten.

Wenn Auftragseingänge in den letzten drei Monaten um 10 Prozent zunahmen, so bleiben sie doch hinter den Erwartungen zurück. Den Reingewinn des vorjährigen Korrespondenzquartals in Höhe von 49,8 Millionen Dollar dürfte Wang somit nicht erreichen. Der anhaltend hohe Dollarkurs wird auch in absehbarer Zeit Umsatz und Gewinn weiterhin schmälern, so daß der Gesamtgewinn im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls unterhalb des letztjährigen Ergebnisses von 210,2 Millionen Dollar liegen wird.

Um dem Druck auf die Geschäftsergebnisse entgegenzuwirken, will Wang zukünftige Ausgaben verstärkt in die Bereiche Produktentwicklung und Verkaufsunterstützung lenken. Ferner wurden jetzt die ersten Rechnersysteme VS65 und VS300 ausgeliefert.

Die in Frankfurt ansässigen deutsche Wang-Tochter - ebenfalls Anbieterin von Rechnersystemen für integrierte Text- und Datenverarbeitung - rechnet mit einer mehr als 20prozentigen Umsatzsteigerung für das laufende Geschäftsjahr auf 248 Millionen Mark.

Wie aus Lowell ferner verlautet, sollen rund 6000 Beschäftigte bei Wang im Juli für zwei Wochen Urlaub nehmen. Dies sei unter anderem auch auf die nach unten korrigierten Umsatzzahlen für das laufende Geschäftsjahr zurückzuführen. Wang-Wizepräsident Edward Grayson sagte, daß es sich noch nicht abschätzen lasse, wieviel Einsparungen mit diesem Schritt erreichbar seien oder welche Auswirkungen dies auf die Umsätze habe. Eine amerikanische Lokalzeitung spekulierte in diesem Zusammenhang bereits letzte Woche auf bevorstehende Entlassungen von Wang-Mitarbeitern.