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08.11.1985 - 

Mehr Leistung für VS-Familie

Wang: Schritte in Richtung CIM und Unix

MÜNCHEN (bi) - Bislang mehr als Textspezialist bekannt, setzt Wang zusammen mit einem neuen Partner, der Firma Procard, jetzt auch aufs ClM-Pferd. Ein verbessertes Preis/Leistungs-Verhältnis der angestammten VS-Systeme und einen Wachstumspfad für den Professional in Richtung Mehrplatzsystem waren weitere Themen der Wang-Leute auf der Systems. 300 Anwendungsprogramme unter Xenix wurden angekündigt.

Procard, so die Wang-Information, habe sich bisher mit CAD-2D, 3D und

schlüsselfertigen Lösungen im Sektor Konstruieren, Zeichnen und Modellieren hervorgetan. Unter dem Stichwort "Koexistenzstrategie" laufen auch weitere Kooperationen mit IBM-Händlern, die sich in den letzten drei Monaten auch für den Vertrieb von Wang-Produkten entschlossen haben, zum Beispiel den "Wang Office Assistant", das Low-end-Produkt der Textverarbeiter-Division.

Die VS-Rechnerfamilie ist um interne Speicherkapazität, Terminalanschlußmöglichkeiten sowie weitere Kommunikationsoptionen reicher geworden. Neu ist speziell die Unterstützung des Peripheral Band über WangNet-LAN für die Systeme VS 15, 65 und 300; echte Preisreduktionen gibt es für die Arbeitsbildschirme der Serie Wang 4200 und die Speichererweiterungen an den Modellen Wang VS 85 und 100.

Die mögliche interne Speicherkapazität des Modells VS 85 wurde auf 8 MB, die des Modells VS 100 auf 16 MB verdoppelt.

Das System VS 85 kann künftig in 2-, 4- und 8-MB-Versionen geordert werden, wobei ein schneller Zwischenspeicher (Cache Memory) künftig auf jeder Leistungsstufe standardmäßig vorhanden sein wird. VS100-Systeme sind künftig in Leistungsstufen von 2-, 4-, 8- und 16-MB-Hauptspeicherausbau verfügbar. Bereits installierte VS85-Systeme mit 4 MB beziehungsweise VS 100 mit 8 MB Hauptspeicher können im Feld in Stufen von je 4 MB auf den neuen Maximalausbau aufgerüstet werden. Zugleich wurde auch die Anzahl der anschließbaren Bildschirm-Arbeitsplätze wesentlich erhöht: beim System VS 65 um 33 Prozent auf nunmehr 40, beim System VS 85 um 25 Prozent auf 80 Bildschirm-Arbeitsplätze.

Ebenfalls neu für die Modelle VS 85 und VS 100 ist der Telekommunikationsprozessor VS-6550, der alle Schaltkreise für Telekommunikationsfunktionen und 128 KB Speicher in einer wesentlich kleineren physikalischen Einheit als bisher zusammenfaßt. Der neue Telekommunikationsprozessor unterstützt den Datenaustausch in Netzwerken mit Wang Systems Networking (WSN), SNA-Protokoll, X.25 und einer Anzahl weiterer Protokolle gemäß Industriestandards.

Doppelt und sechsfach schneller

Doppelt so schnelle Programmausführung wie beim IBM PC/AT und sechsfach schnellere als beim IBM PC/XT verspricht das Unternehmen für den jetzt vorgestellten Advanced Professional Computer. Wachsen können soll dieser APC von einem bestehenden PC aus in ein 80286-basiertes Ein- oder Mehrplatzsysteme. Der bisherige Professional soll durch Austausch einer Karte in einen APC verwandelt werden können. Betriebssysteme der neuen Maschine seien MS-DOS, Xenix und IN/IX. Optionen sind ein 80287-Ko-Prozessor und eine Zeichen-/Grafik-/lBM-Emulationskarte, die monochrome Zeichen und Grafikdarstellung mit monochromer IBM-Emulation und Tastatursteuerung auf einer Karte vereinigt.

Ab sofort und mit Hilfe einer Implementation, des Basic-2C-Compilers "Niakwa" für die Professionals sollen, so die starken Worte, mehr als 300 vorhandene Anwendungsprogramme, die für die Serie 2200 erstellt wurden, unter Xenix zur Verfügung stehen. Die Pakete seien auf dem angekündigten mehrplatzfähigen APT lauffähig, auf den "alten" PCs erst nach Austausch des Prozessorboards.