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25.05.2001 - 

Speichernetze/Kommentar

Wann kommen Commodity-SANs?

Kriemhilde Klippstätter Redakteurin CW

Unternehmen werden in den kommenden Jahren viel Geld für eine sichere Speicherung ihrer Geschäftsdaten ausgeben müssen, obwohl die Preise für Festplatten, Cache-und Hauptspeicher sowie Bandarchive weiter sinken und die Speicherkapazitäten steigen. Aber die Datenflut wächst exponentiell, angetrieben durch Multimedia-Anwendungen, Internet und E-Commerce. Da helfen auch Kompressionsverfahren wenig. Hinzu kommen die rechtlichen Auflagen - Stichwort Aufbewahrungspflicht. In den USA beispielsweise sind Unternehmen verpflichtet, die E-Mails ihrer Mitarbeiter fünf Jahre lang aufzuheben. Welche Datenmengen allein dadurch anfallen, lässt sich ahnen.

Wenn es dann um die Verwaltung der gespeicherten Daten geht, stehen so manchem Administrator die Haare zu Berge: Die Budgets für Fachpersonal, Netzinfrastruktur, Hard- und Software scheinen zu explodieren, soll ein reibungsloser Geschäftsbetrieb beispielsweise über ein SAN aufrechterhalten bleiben. Die Anbieter von klassischen Highend-Speicherlösungen für heterogene Umgebungen bitten zur Kasse. Und weil die Chose komplex ist, fordern Systemhäuser, Berater und Serviceabteilungen ihren Obulus für geleistete Planungs- und Integrationsdienste.

Jedoch zeichnet sich langsam das Ende der Teuerungswelle ab: Virtualisierung heißt das Zauberwörtchen, mit dem sich Speicherkapazitäten nicht nur besser ausnutzen und flexibler einsetzen lassen. Auf diesem Feld können auch Startups reüssieren, wie das Beispiel Datacore zeigt. Die Technikschmiede aus Florida, 1998 gegründet, lehrt schon jetzt die Etablierten das Fürchten. Ein Softwarepaket, installiert auf einem simplen Intel-PC, leistet im Speicherbereich das, wofür sonst dicke Schränke benötigt werden: Virtualisierung, Sicherheitsfunktionen, Failover, Mirroring, Remote-Funktionalität, Disaster Recovery und Caching. Ein erster Schritt zum Commodity-SAN.