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04.11.1988 - 

NCR GmbH:

Warenwirtschaft unter Unix und mit Oracle-DB

Den Schwerpunkt des Ausstellungs-Angebots der NCR auf der Kölner Orgatechnik bildete diesmal das Thema Warenwirtschaft, garniert mit Unix, Oracle, C und SQL. An zweiter Stelle unter den Neuheiten rangierten Bausteine für die kommunale Datenverarbeitung.

Im Rahmen der Produktstrategie der Offenen System Architektur - kurz OSA - entwickelte NCR das Konzept Ultra für den Einzelhandel, das sich nach Herstellerangaben weltweit erstmalig durch die durchgängige Verwendung von Industriestandards auszeichnet. Für den lebensmittelorientierten Einzelhandel hatten in Köln drei neue Produkte Premiere: das frei programmierbare Kassenterminal NCR 2127, die POS-Management-Software NCR Grandmaster und das Warenwirtschaftsprogramm NCR Retailer 1. Grandmaster läuft unter Unix und ist in "C" sowie SQL geschrieben. Retailer 1 basiert in Verbindung mit den NCR-Tower-Rechnern ebenfalls auf dem genannten Betriebssystem und zusätzlich auf der relationalen Datenbank Oracle und der Abfragesprache SQL. Ebenso wie für Kassenterminal wird für den Retailer "C" verwendet.

Für Gemeindeverwaltungen und kommunale Unternehmen zeigte das Augsburger Unternehmen zwei auf "NCR Kommunal" zugeschnittene Neuheiten. In das Paket, das insbesondere für Städte und Gemeinden bis etwa 100 000 Einwohner geeignet ist, wurde das Informations-Management-System NCR HOP und das Modul "Ordnungswidrigkeiten" integriert.

Das neue Modul ermöglicht die Verarbeitung der Vorgänge im Rahmen der Überwachung des ruhenden Verkehrs. Vom Datenträgeraustausch mit dem Kraftfahrtbundesamt bis zur Überleitung der Einzahlungen in den Kassen- und Haushaltsplan sind alle Anforderungen abgedeckt. Das Management-System und HOP versetzen den Anwender in die Lage, grafisch anschaulich aufbereitete Übersichten aus den im Hauptrechner gelagerten Daten zu erstellen. Zahlenkolonnen lassen sich so auch in Diagramme verwandeln.

Als neuen Standard präsentierte NCR auf der Orgatechnik Edifact, der innerhalb von OSA auf den eigenen Rechnern unter ITX, IMOS, Unix und DOS eingesetzt werden kann.

Anwender brauchen damit "nur" aus ihrem System in das Standardformat und wieder zurück konvertieren. Editor, Konverter, Dokumentation und die fertig definierte Edifact-Nachricht auf Datenträger machen ein neues Softwarepaket aus.