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05.11.2015 - 

Kommentar

Warum der Channel Cloud-Know-how braucht

Viele Unternehmen suchen beim Thema Cloud Computing Rat bei ihren IT-Partnern und Systemintegratoren. Channelpartner dürfen hier den Anschluss nicht verpassen, denn heute genügt es nicht mehr, möglichst viele Hardwareboxen und Lizenzen zu verkaufen.

Cloud Computing hat in den letzten fünf Jahren die unterschiedlichsten Phasen durchlebt: Vom Hype zur Desillusion und schließlich zur Realität. Deshalb sollten Partner ihr Lösungsangebot um Services aus der Cloud ergänzen. Denn sie sind damit in der Lage, ihr Portfolio um Integrationsleistungen aufzuwerten.

Sie sollten ein Verständnis dafür entwickeln, wie eine Cloud-Computing-Infrastruktur und Cloud-Services im Sinne eines Open-Hybrid-Cloud-Ansatzes implementiert werden können, der offen ist für ein On-Premise- und Off-Premise-Deployment.

 Erfolgreiche Implementierungen zeigen, dass Cloud Computing ein hohes Maß an Sicherheit bietet.
Erfolgreiche Implementierungen zeigen, dass Cloud Computing ein hohes Maß an Sicherheit bietet.
Foto: ra2 studio - Fotolia.com

Einer der Einwände, warum Unternehmen zögern, ihr Portfolio Richtung Cloud Computing zu erweitern, ist die vermutete Unsicherheit der Daten, denn Daten, die außerhalb des eigenen Rechenzentrums gespeichert werden, sind möglicherweise Cyber-Angriffen ausgesetzt. Erfolgreiche Implementierungen zeigen, dass Cloud Computing ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Das gilt insbesondere für eine Open Hybrid Cloud, wenn Unternehmen genau wissen, wo sich ihre Daten befinden. Wenn Channelpartner gemeinsam mit ihren Kunden ein überzeugendes Sicherheitskonzept erarbeiten und umsetzen, dann sind Cloud Services so sicher wie interne Systeme.

Darüber hinaus befürchten Unternehmen, sie könnten sich beim Cloud Computing zu stark an einen bestimmten Anbieter binden. Auch diesen Einwand können Channelpartner entkräften. Wer als Fundament seiner Cloud-Infrastruktur eine Linux-basierte OpenStack-Lösung verwendet, verlässt sich ausschließlich auf offene Standards und bleibt flexibel bei seiner Infrastruktur - das gilt für Channelpartner wie für deren Kunden gleichermaßen.

IT-Infrastrukturen verändern sich bekanntermaßen im Laufe der Zeit und müssen an neue Anforderungen angepasst werden - dies gilt auch für Cloud-Computing-Umgebungen. Offene Standards sind daher hier besonders wichtig.

OpenStack stellt alle Komponenten für die Implementierung einer "Open Hybrid Cloud" bereit, bei der Applikationen und Daten nach inhaltlichen Anforderungen im eigenen Rechenzentrum verbleiben und beispielsweise Standard-Services an einen qualifizierten und zertifizierten Cloud-Provider ausgelagert werden. Eine offene, hybride Cloud bietet Transparenz und Auswahl bei den Cloud Services.

Eine derartige Open-Source-Cloud-Strategie eröffnet Channelpartnern neue Freiräume und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Kunden beratend auf dem Weg in die Cloud zu begleiten. Unternehmen erhalten mit einer OpenStack-Infrastruktur und hybriden Clouds eine sichere und zukunftsfähige Plattform, mit der sie die Vorteile des Cloud-Konzepts nutzen können, ohne dass sie sich in unerwünschte Abhängigkeiten begeben. Unternehmen haben dann die freie Wahl - und das macht letztlich auch den Kern von Open Source aus.