Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Marken-Quiz

Warum heißt Cherry eigentlich Cherry?

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Fragen Sie sich auch manchmal, wo die Ursprünge von Firmennamen liegen? Oft verbergen sich spannende Geschichten hinter den Namen der Unternehmen, mit denen wir tagtäglich zu tun haben.

Die Herkunft von Firmen- und Markennamen hat oft eine interessante Geschichte. Wir haben für Sie Beispiele gesucht. Jede Woche gibt es nun einen Firmennamen zum Mitraten. Heute wollen wir von Ihnen wissen, warumCherryeigentlich Cherry heißt. Wir geben Ihnen drei Erklärungen, wie es zu dem Namen des Peripheriespezialisten kam:

Raten Sie mit! Warum heißt Cherry eigentlich Cherry?
Raten Sie mit! Warum heißt Cherry eigentlich Cherry?
Foto: Cherry
  • Cherry hat seinen Ursprung in der Rotterdamer Import-Gesellschaft Van den Broek B.V., die 1979 für den Import hochwertiger Elektronikkomponenten aus Fernost gegründet wurde. Die Computer-Tastaturen erwiesen sich als der Verkaufsschlager der Gesellschaft. Dem damaligen Firmenchef Eddy de Bruijn fehlte allerdings ein griffiger Markenname, um die Tastaturen vermarkten zu können. De Bruijn fuhr zu dieser Zeit ein rotes Mercedes-Cabrio 450 SL mit dem Kennzeichen CH-3R-RY. Die rote Farbe seines Autos sowie das Kennzeichen, das sich auch als "Cherry" lesen lässt, inspirierten ihn bei der Namensgebung der Tastaturreihe.

  • 1953 gründete Walter L. Cherry in Highland Parks / Illinois im Norden Chicagos ein Unternehmen zur Produktion von Schnappschaltern. Bereits 1963 wurde dann in Bad Berneck im Fichtelgebirge die Popp-Cherry GmbH für den deutschen Markt gegründet. Das Unternehmen expandierte schnell und zog nach Bayreuth um, wo dann auch die ersten Tastaturen produziert wurden. 1975 wurde schließlich in Auerbach in der Oberpfalz ein neues Werk errichtet, in das die Tastaturenproduktion umzog. Noch heute wird ein Teil der Cherry-Tastaturen in Auerbach gefertigt.

  • Cherry hat seine Wurzeln im japanischen Yaizu in der Präfektur Shizuoka. Hanami Kurozumi begann in einer kleinen Werkstatt mit drei Angestellten 1955 mit der Produktion von Wählscheiben für Telefone. Kurozumis Vorname Hanami (japanisch "Blüten betrachten") bezeichnet in Japan auch die weltbekannte Kirschblüte. Da sich Kurozumi auch Erfolg im Exportgeschäft erhoffte, nannte er seine Firma nach dem, seiner Meinung nach internationaler klingenden Namen "Cherry". 1969 begann Cherry mit der Produktion von Tasten für die langsam aufkommenden Tastaturtelefone. 1971 kamen auch Registerkassen hinzu. Noch heute zählt das Unternehmen zu den größten Anbietern von PoS-Kassensystemen. 1978 brachte Cherry schließlich sein erstes Computer Keyboard auf den Markt, die bis heute wohl bekannteste Produktgruppe des japanischen Herstellers.

Raten Sie mit! Die Lösung finden Sie auf der folgenden Seite.

Inhalt dieses Artikels