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28.01.2008 - 

Stimme aus der Redaktion

Warum kommt Hybridgrafik erst jetzt?

Eigentlich verwundert es, dass Grafikartenhersteller erst jetzt auf die Idee gekommen sind, Mainboard-Grafikchips und "echte" Grafikkarten miteinander zu kombinieren. Denn die Technologie, mehrere Grafikplatinen in PC-Systemen - sowohl einzeln als auch gleichzeitig - zu betreiben, ist sowohl bei AMD als auch bei Nvidia seit Jahren möglich. Es ging den Herstellern bisher jedoch ausschließlich darum, die Leistung in Spielen zu steigern. Der Energieverbrauch interessierte niemanden.

Hochleistungsfähige Grafikkarten verbrauchen im Office-Betrieb viel zu viel Strom, obwohl sie so gut wie nichts berechnen müssen. Selbst die "Aero"-Oberfläche von Windows Vista ist keine Herausforderung für aktuelle Grafikbeschleuniger. Ein langsamer, wesentlich sparsamerer Mainboard-Grafikchip reicht für eine optimale Darstellung völlig aus. Endlich hat das auch die Industrie erkannt - nicht zuletzt ein Beitrag der Grafikkartenfabrikanten zum Green-IT-Hype.

Um die Technologie zu nutzen, ist neue Hardware nötig. Schlecht für den Endverbraucher, gut für den Fachhandel! Denn Letzterer bekommt ein gutes Verkaufsargument, wenn es darum geht, den Kunden zu überzeugen, seine alte Hardware gegen neue auszutauschen. Außerdem steigt durch die Hybridtechnik der Beratungsbedarf des Endkunden, und der Fachhandel kann punkten. Denn ob "blöde" beziehungsweise "geizige" Retail-Verkäufer eine kompetente Hybridberatung liefern können, wage ich zu bezweifeln.

Boris Böhles, Redakteur bei ChannelPartner
Boris Böhles, Redakteur bei ChannelPartner