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28.02.2006

Was Arbeitgeber von SAP-Experten erwarten

Flexibilität und unternehmerisches Denken sind für Bewerber wichtige Erfolgskriterien, wie eine aktuelle Untersuchung von Apentia Consulting zeigt.
Anhand eines Matching-Verfahrens bringt das Apentia-System das Profil des SAP-Experten mit den Anforderungen des Arbeitgebers zusammen.
Anhand eines Matching-Verfahrens bringt das Apentia-System das Profil des SAP-Experten mit den Anforderungen des Arbeitgebers zusammen.

Gespräche mit Unternehmen, die SAP-Spezialisten beschäftigen, zeigen: Grünes Licht für die Einstellung geben vor allem Banken und Versicherungen sowie Automobilhersteller und der Maschinen- und Anlagenbau. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich die Einstellungsprozedur verkürzt hat - eher das Gegenteil ist der Fall.

Der Wunschkandidat …

• ist aktiv und ergreift Initiative, erkennt und nutzt Chancen;

• übernimmt Verantwortung für sich selbst, seine Entwicklung und setzt sich Ziele;

• erkennt die Konsequenzen seines Handelns,

• ist fleißig und engagiert sich;

• lernt kontinuierlich dazu und bleibt am Ball;

• ist fähig und bereit zur Zusammenarbeit;

• kann seine Wünsche und Ansichten ausdrücken;

• versetzt sich in andere hinein und hört zu;

• behält in ungewohnten und belastenden Situationen einen klaren Kopf;

• geht konstruktiv mit schwierigen Situationen und Misserfolg um;

• ist offen für Neues, ist neugierig;

• weiß, was er kann, und denkt regelmäßig über sich und seine Beschäftigungsfähigkeit nach (nach Jutta Rump, Professorin am Institut für Beschäftigung und Employability an der Fachhochschule Ludwigshafen).

CeBIT: Infos für SAP-Profis

Über die Anforderungen der Arbeitgeber an SAP-Profis berichtet der Geschäftsführer der Heidelberger SAP-Personalberatung Apentia Consulting Michael Allimadi auf der CeBIT im Forum Jobs & Karriere der computerwoche am 14. März in Halle 6, Stand C16 um 16 Uhr.

Apentia zählt sich zu den führenden Personalberatungen in der Vermittlung von SAP-Experten zur Festanstellung und für befristete Projekte.

Personaler klagen darüber, dass es Bewerbern an einer präzisen schriftlichen Darstellung ihrer Fähigkeiten mangele. Damit ist sowohl die Fach- als auch die Sozialkompetenz gemeint. Beide Felder sind in der Bewerbung selten so dargestellt, dass es den Unternehmen gelingt, inner-halb weniger Minuten das für sie Wesentliche herauszufinden. Das bedeutet für manchen Kandidaten das vorzeitige Aus. Apentia bietet Interessenten die Möglichkeit, das detaillierte Profil standardisiert und auf einen Blick erkennbar an die Arbeitgeber zu leiten, um so die Anfangshürden zu reduzieren.

Eigene Beschäftigungsfähigkeit sichern

Damit ist es jedoch nicht getan. Arbeitgeber erwarten vor allem Flexibilität bezüglich der neuen Aufgaben, der Entlohnung sowie der Arbeitsorte. Zudem wünschen sich Chefs unternehmerisches Denken. Dies bezieht sich auf die Vorgesetzten, Kollegen, andere Abteilungen, aber genauso auf Kunden. Demnach ergeben sich für den Bewerber Fragen wie: "Wenn ich eingestellt werde, was will dann das Unternehmen, meine Abteilung, mein Umfeld von mir und was will der Kunde von meinem Unternehmen?" oder "Was kann ich dafür tun, dass diese Erwartungen erfüllt werden?"

Das bedeutet, dass der Einzelne in hohem Maße für sich selbst verantwortlich ist und für seine Beschäftigungsfähigkeit. Würde er sich selbst einstellen, wenn er für die Firmenentwicklung zuständig wäre? Das Aufgabenspektrum der Arbeitnehmer wird immer breiter und ändert sich immer schneller. Wenn beispielsweise klar ist, dass das Unternehmen an einen US-Konzern verkauft wird, ist man gut beraten, sein Schulenglisch aufzupolieren - unabhängig davon, ob der Arbeitgeber dies fördert.

Oder: Wenn das Outsourcing der eigenen Abteilung geplant wird, sollte "Abwarten und Tee trinken" ein Relikt der Vergangenheit sein. "Dann sollen die mir halt etwas anderes anbieten im Haus", ist eine ebenso fatale wie oft geäußerte Meinung. Das funktionierte vielleicht früher. Wer etwas werden will, sollte auch nach außen blicken und sich "arbeitsmarktfit" halten.

In einer Zeit, in der niemand Arbeitsplatzsicherheit geben kann, wird erwartet, dass Arbeitnehmer sich immer wieder fragen:

• Welche Aufgaben und Rollen kommen auf mich zu?

• Welche Chancen bieten sich in den nächsten Jahren?

• Welche Erwartungen werden an mich, an meine Abteilung gestellt?

• Welche Entwicklungen sind in der Firma und in der Branche abzusehen?

• Welche Tätigkeiten interessieren mich neben meiner aktuellen Aufgabe?

• Welche neue Aufgabe, die unabhängig von meinem SAP-Wissen ist, kann ich übernehmen?

Der Unterschied zu früher ist, dass sich der Arbeitnehmer um alles selbst kümmern muss. Hilfreich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen ist es dabei, die vielen Informationen über Konjunktur- und Branchenentwicklung, Firmenpolitik schnell und präzise zu verwertbarem Wissen zu machen. (hk)