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21.08.2009

Was CIOs akut beschäftigt

Sie haben Ihr Firmennetz kürzlich einem Redesign unterzogen, um es ausfallsicherer und leistungsfähiger zu machen. Was steht jetzt auf dem Programm?

Wichtig ist nach wie vor das Thema Konsolidierung durch Virtualisierung. In diesem Zusammenhang prüfen wir verstärkt, welche Lizenzgebühren wir zahlen und ob das überhaupt alles notwendig ist. Ich habe den Eindruck, dass viele Softwareanbieter den Rückgang im Neukundengeschäft dadurch zu kompensieren versuchen, dass sie ihre bestehenden Kunden durch erhöhte Wartungsgebühren "melken". Daher konzentrieren wir uns bei Ravensburger seit etwa zwei Jahren darauf, Überlizenzierungen zu vermeiden. Beim Abschluss von neuen Verträgen kann man hier schon viel erreichen. Die Analyse der alten Verträge ist zwar aufwändig, weil die Lizenzlandschaft in all den Jahren sehr unübersichtlich geworden ist. Aber insgesamt rechnet sie sich. Ich schätze, dass wir seit Beginn unserer "Aufräumaktionen" einen fast sechsstelligen Betrag pro Jahr bei Neulizenzen und Wartung einsparen.

Das liegt auch daran, dass wir alte Anwendungen an den Gebrauchtsoftwarehandel weiterverkaufen. Secondhand-Software für den eigenen Bedarf kommt für uns aber nicht in Frage. Abgesehen von rechtlichen Bedenken glaube ich, dass Anwender von gebrauchter Software bei der Wartung nur eine drittklassige Behandlung erfahren. Das wäre mir zu riskant. Denn für Ravensburger ist Ausfallsicherheit das A und O.

Ein weiteres wichtiges Thema ist Business Intelligence. Seit dem vergangenen Jahr setzen wir SAP BI ein. Die Einführung und Weiterentwicklung von Geschäftsinformationen ist für unser Unternehmen essenziell. Und da unsere IT-Landschaft ohnehin sehr SAP-lastig ist, passt das gut.

Von der Krise spüren wir in der IT-Abteilung bislang nicht viel. Wir haben für 2009 dasselbe Budget wie im Vorjahr, und wir mussten kein geplantes Projekt stoppen. Unsere vorgesehenen Hard- und Softwareanschaffungen für dieses Jahr sind bereits erfolgt. Die Entscheidung, unsere Hardware zu leasen, halte ich nach wie vor für richtig – im Interesse einer technisch stets aktuellen IT-Infrastruktur.