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02.03.1990

Was ist eine Benutzeroberfläche?

Benutzerschnittstelle. (user interface) Auch Benutzeroberfläche, Mensch-Maschine-Schnittstelle. Als B. bezeichnet man die Gesamtheit der Eigenschaften und Funktionen, durch die der Benutzer mit dem System, vor allem mit dem Prozessor und mit den Speichern des Systems verbunden wird. Da es aus der Sicht ökonomischer Nutzung des Rechners darauf ankommt, die Leistungsfähigkeit von Prozessor und Speichern möglichst soll auszunutzen, ist die Art der B. von entscheidender Bedeutung. Leistungsfähige Schnittstellen erlauben die volle Ausnutzung des Rechners, stellen ihrerseits aber wesentliche Kostenfaktoren dar. Schwache Schnittstellen sind zwar selbst billig, lassen aber in der Regel keine gute Auslastung des Systems zu. Die Schnittstelle wird selbst sowohl durch Hardware, nämlich die peripheren Geräte (vor allem durch Bildschirm und Tastatur), verkörpert als auch durch Software, nämlich durch die Programme, die die Verbindung zwischen interner Verarbeitung und Eingabe und Ausgabe herstellen. Dabei gilt folgendes Prinzip: Wird einfacher wenig leistungsfähige Hardware eingesetzt, so müssen diese schwachen Leistungen durch erhöhten Softwareaufwand kompensiert werden , was den Prozessor und den Speicher zusätzlich belastet. Wird dagegen leistungsfähige Hardware eingesetzt, so werden die internen Komponenten entlastet. Aus dieser Betrachtungsweise können die eingesetzten Geräte für die Eingabe und Ausgabe sowie die Programme, die Eingabe und Ausgabe unterstützen, als B. bezeichnen werden.

Erst wenn technische und ergonomische Bedingungen insgesamt optimiert sind, spricht man von einer zweckmäßigen B. Es geht also um eine optimale Anpassung zwischen Mensch und System, wobei bei moderner Betrachtung die menschliche Seite ein wesentlich größeres Gewicht hat als die maschinell-technischen Aspekte.

(Obige Definition ist - leicht gekürzt - der Computer Enzyklopädie von Hans Schulte rororo, entnommen)