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13.08.2008

Was kostet das LAN?

Der aktuelle CW-Benchmark vergleicht die Kosten für die LAN-Ports. In die Erhebung fließen nur die aktiven LAN-Ports ein, also nur solche Anschlüsse, mit denen ein netzwerkfähiges Endgerät verbunden ist. Doch LAN ist nicht gleich LAN. Für einen aussagekräftigen Vergleich ist eine Unterteilung in die Bereiche Office-LAN und Datacenter-LAN sinnvoll. Das Office-LAN vernetzt PC- und Laptop-Arbeitsplätze sowie Drucker. Das Datacenter-LAN gewährleistet die Verbindung im Rechenzentrum, dementsprechend sind die Anforderungen an die Prozesse hier sehr viel höher. Auch die Hardwareausstattung von LAN-Geräten wie Routern und Switches ist im Datacenter-LAN komplexer. Die lokale Vernetzung im Rechenzentrum ist daher zwangsläufig teurer.

Das verdeutlicht die Auswertung der Datenbank des Benchmarking-Spezialisten Maturity eindrucksvoll: Die monatlichen Kosten für den Betrieb des Datacenter-LAN belaufen sich demnach auf 25,60 Euro pro aktiven Port. Der Unterhalt eines Vernetzungsanschlusses im Büro kommt auf weniger als ein Sechstel. Laut Maturity kostet ein aktiver Office-LAN-Port im Durchschnitt monatlich 3,90 Euro. Die Angaben schließen jeweils Hardware und Software für die Netzkomponenten sowie die dazugehörige Betreuungsleistung ein (Erstinstallation und -konfiguration von Netzkomponenten, deren Wartung einschließlich Einspielen von Hot-Fixes, Patches und Release-Wechseln, sowie Second-Level-Support und Monitoring inklusive Capacity- und Performance-Management). Decken sich die Angaben mit Ihren Erfahrungen? Sind die Preise realistisch? Zahlen Sie für den Betrieb Ihres lokalen Netzes mehr oder weniger?

Diskutieren Sie mit unter www.computerwoche.de/benchmark.

So viele Server betreut ein IT-Mitarbeiter

Das Ergebnis der letzten Umfrage nach der Effizienz der Server-Betreuung ergab ein sehr ausgeglichenes Bild. Laut Maturity-Benchmark betreut eine IT-Vollzeitkraft durchschnittlich 48 nicht virtualisierte Server. Die meisten Teilnehmer der Umfrage bestätigten diese Angabe. Insgesamt 29 Prozent räumten jedoch ein, weniger effizient zu arbeiten. Dagegen gaben summa summarum 25 Prozent der Befragten an, ihre Mitarbeiter hätten mehr Server im Griff. Die Online-Erhebung zeigt jedoch auch, dass das Thema Server-Effizienz kaum Interesse weckt. Weniger als 50 Leser beteiligten sich an der Abstimmung. Auf frühere Benchmark-Umfragen - etwa zum Desktop-Betrieb oder zu den Beraterhonoraren - gingen mehrere hundert Antworten ein. (jha)