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12.05.2009 - 

Co-CEO Leo Apotheker

Was SAP zur Oracle-Sun-Fusion sagt

SAP-Co-CEO Léo Apotheker hat der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle auf der Sapphire-Convention kaum Bedeutung beigemessen. "Es wird die Industrie nicht wesentlich beeinflussen", sagte Apotheker in Orlando.
SAP-Co-CEO Léo Apotheker misst der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle kaum Bedeutung bei.
SAP-Co-CEO Léo Apotheker misst der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle kaum Bedeutung bei.

SAP-Co-CEO Léo Apotheker hat der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle auf der Sapphire-Convention kaum Bedeutung beigemessen. "Es wird die Industrie nicht wesentlich beeinflussen", sagte Apotheker am Rande des Branchentreffens in Orlando.

Im April 2009 hat der US-Computerkonzern Sun Microsystems dem 7,4 Milliarden Dollar schweren Übernahmeangebot von SAP-Konkurrent Oracle zugestimmt. Branchenkennern zufolge dürfte der Druck auf die SAP AG damit wachsen. Apotheker hielt nun allerdings dagegen und bezeichnete das Hardware-Geschäft als hart, weshalb Oracle vor Herausforderungen stehe.

Nicht kommentieren wollte Apotheker derweil die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal. Ebenso unbeantwortet blieb die Frage nach dem Zeitpunkt eines Turnarounds bei den Lizenzumsätzen. Allerdings behalte SAP die Jahresziele im Blick, so Apotheker. Demnach will SAP eine operative Marge von 24,5 bis 25,5 Prozent erreichen, sofern die Software-Umsätze und die Software bezogenen Serviceerlöse stabil bleiben beziehungsweise nicht mehr als ein Prozent fallen.

Der Arbeitsplatzabbau verlaufe bei SAP derweil wie geplant. Apotheker bestätigte dabei, im laufenden Jahr 3.000 Stellen zu streichen. Weitere Kürzungen seien nicht geplant.

Darüber hinaus will SAP seine Software Business Objects Explorer vorstellen. Apotheker verglich diese mit dem Apple-Programm iTunes und sprach von einer leichteren Bedienung und Möglichkeit, Daten abzurufen.

Auch äußerte Apotheker große Hoffnungen für die Software "Business by Design", das in Teilen dem Modell von Salesforce.com ähnelt. Bei diesem wird Software über das Internet geliefert. "Ich habe großes Vertrauen darin, dass das Geschäftsmodell überlebensfähig ist", so Apotheker. (Dow Jones/rw)