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09.02.2012 - FAQ Cloud Computing

Was Sie über die Cloud wissen müssen

Wolfgang Sommergut ist Betreiber der Online-Publikation WindowsPro.
Email:
Private Cloud, Personal Cloud, Public Cloud. Was steckt wirklich hinter den Begriffen rund um die Cloud? Unsere FAQ gibt die Antworten.
Foto: Fotolia/Itestro

Private Cloud, Personal Cloud, Public Cloud. Was steckt wirklich hinter den Begriffen rund um die Cloud? Unsere FAQ gibt die Antworten.
von Wolfgang Sommergut (Betreiber der Online-Publikation WindowsPro)
Der Vorteil von Cloud-Services besteht vor allem darin, dass sie standardisierte Leistungen schneller und zu einem günstigeren Preis anbieten als die Unternehmen selbst dies mit ihrer internen IT können. Die Anbieter erreichen dies über eine hochgradige Automatisierung ihrer Rechenzentren und eine optimale Auslastung ihrer Ressourcen durch eine heterogene und global verteilte Nutzerschaft. Hinzu kommt eine Preisgestaltung, die zur Inanspruchnahme von Leistungen außerhalb der Spitzenzeit einlädt.

Welche Vorteile kann Cloud Computing bieten?

Für Anwender entfallen die sonst üblichen Anfangsinvestitionen (CAPEX), es entstehen nur laufende Kosten (OPEX) durch den Bezug der Cloud-Dienste. Außerdem verkürzt sich die Zeit zur Bereitstellung von IT-Ressourcen im Vergleich zur traditionellen Beschaffung erheblich, so dass Firmen auf neue Anforderungen schneller reagieren können.

Selbst einfache Hosting-Dienste werden mittlerweile als Cloud-Services verkauft. Welche Bedingungen sollten erfüllt sein, dass man von Cloud sprechen kann?

Folgt man unterschiedlichen Definitionen, dann zählen zu den wesentlichen Merkmalen einer Cloud:

  • Elastizität: die vom Kunden benötigten Ressourcen werden bedarfsabhängig bereitgestellt, so dass Cloud-Services mit steigenden Anforderungen unbegrenzt skalieren und später nicht mehr benötigte Leistungen wieder freigeben.

  • Nutzungsabhängige Abrechnung: Der Kunde bezahlt nur den tatsächlichen Ressourcenverbrauch. Zu diesem Zweck muss der Provider in der Lage sein, die konsumierte Rechenleistung, Speicherbelegung und Bandbreite exakt zu erfassen. Feste Gebühren, die sich nicht am Verbrauch orientieren, sind untrügliche Hinweise auf herkömmliches Hosting.

  • Pay as you go: Cloud-Services sollten keine vertragliche Bindung erfordern, sondern sich kurzfristig per Kreditkarte buchen und bei Ende der Nutzung unverzüglich kündigen lassen.

  • Selbstbedienung: Der Nutzer eines Cloud-Services sollte die benötigten Ressourcen über ein Self-Service-Portal selbst buchen und bereitstellen können.

  • Mandantenfähigkeit: Wenn sich IT-Ressourcen von mehreren Anwendern gleichzeitig nutzen lassen und nicht wie beim Outsourcing dedizierte Hardware für jeden Kunden eingesetzt wird, dann verbessert das die Auslastung der Rechenzentren und reduziert die Preise.

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