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11.11.1994

Was? Wohin? Womit? Wofuer? Wie? Wer? Wann?

Das klassische Rechenzentrum hat ausgedient, keine Frage, aber was folgt? Hier werden die Antworten vielfaeltig, wenn nicht verworren! Dezentralisierung ist richtig, aber nicht fuer alles und jedes.

Erste Enttaeuschungen machen sich breit: Explodierende Netzwerkkosten, komplexere Administration der dezentralen Infrastruktur und Leistungsgrenzen zeigen, dass auch hier die Loesung keine rein technische sein kann.

Neue Technologien koennen eben bestenfalls Ausloeser sein, an die sich allerdings andere im Unternehmen notwendige Veraenderungen anschliessen muessen, um diese Technologien optimal einzusetzen. Die Erkenntnis, dass die Zementierung bestehender Ablaeufe durch neue Technologien nicht sinnvoll ist, fuehrt zu Themen wie Business Process Re-Engineering, die durchaus im Vorfeld zu einem spaeteren Rightsizing-Ansatz fuehren koennen.

Vor einem Rightsizing-Projekt sollten diese sieben Fragen beantwortet werden:

Was?

Welche Daten und welche Anwendungen sind betroffen?

Wohin?

Welche Rechnerplattformen kommen in Betracht (PCs, Workstations,

Mini-Rechner, Mainframes)?

Womit?

Welche Entwicklungswerkzeuge

sollen eingesetzt werden? Welche Migrations-Tools gibt es? Soll zugleich ein Generationswechsel bei der Basis-Systemsoftware stattfinden?

Wofuer?

Welcher Return of Investment ist zu erwarten, oder wie rechnen sich die Kosten fuer das Rightsizing gegen zu erwartende Einsparungen oder Effizienzsteigerungen?

Wie?

Nach welchem Vorgehenskonzept soll vorgegangen werden?

Wer?

Alleine? Mit einem externen Partner? Mit einem Generalunternehmen?

Wann?

Mit welchem Zeitrahmen ist fuer das Rightsizing zu rechnen? Welche Teilprojekte haben welche Dringlichkeit?

Text und Checkliste sind Zitate aus dem Software Report 2/94, Seite 26 ff., aus dem Artikel "Mehr als nur Technik" von Katharina Nowotny, Manager Marketing bei der Software AG.