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17.07.2006

Watchguard rüstet auf

Erneuter Angriff von Watchguard: Seit Mai 2006 verspricht der Sicherheitsspezialist seinen Wiederkäufern eine bessere Verkaufsunterstützung, nun folgt eine neue Produktgeneration.

Von Alexander Roth

Neue Hardware, neues Partnerprogramm: Seit der ehemalige Symantec-Manager Igor Levin bei Watchguard die Position von Anne Focks als Deutschland-Chef im Mai 2006 übernommen hat, gibt es reichlich Bewegung beim Sicherheitsspezialisten. So verspricht Levin, der neben Deutschland auch den restlichen zentral- und osteuropäischen Markt verantwortet, im Gespräch mit ComputerPartner: "Dank der Vorzüge unseres neuen Partnerprogramms und der aufgerüsteten Produkte werden wir unseren Vertrieb ankurbeln." Dabei betont er auch, dass er sich zum Ziel gesetzt habe, die Zahl der deutschen Wiederverkäufer von derzeit rund 320 auf 450 zu erhöhen.

Transparente Leistungen

Watchguard teilt seine Wiederverkäufer ab sofort in drei Stufen ein. Wichtig ist Levin zu betonen, dass der Hersteller den jeweiligen Status mit festen, klar definierten Leistungen versehen hat. Neben Rabatten von bis zu sieben Prozent profitieren die höherklassigen Partner, denen Watchguard allerdings relativ hohe technische Mindestumsätze von 80.000 beziehungsweise 120.000 Dollar auferlegt hat, von umfangreicher Unterstützung bei Marketing und Lead-Generierung. "Uns war bei der Gestaltung des Programms Transparenz wichtig, damit unsere Wiederverkäufer immer wissen, wo sie stehen", so Levin.

Auch den Einstieg für neue Partner will Watchguard erleichtert haben: Alle "autorisierten" Partner der niedrigsten Stufe, die mindestens ein Projekt pro Halbjahr melden, können sich kostenlos schulen lassen und günstige Hardware zu Demonstrationszwecken erwerben. Zudem verspricht Watchguard ihnen Kundenkontakte, gebührenfreien Support und Zugang zum Partnerportal.

Produktpalette aufgerüstet

Neuen Schwung erhofft sich Watchguard auch von seinen UTM-Produktreihen "Firebox X Core" und "Peak", die seit dem 1. Juli 2006 am Markt sind: Beide Appliance-Typen basieren jetzt auf einer Hardware, die höhere Performance verspricht und sich zudem - im Gegensatz zu den alten Watchguard-Geräten - RoHS-konform entsorgen lässt. Auch sind alle Geräte jetzt mit der Software "Fireware 8.3" ausgestattet, die bislang nur in der leistungsstärksten Appliance eingebettet war und mögliche Schadstellen des eingesetzten Systems erkennen soll ("Zero-Day-Protection").

Beide Appliance-Reihen warten zudem mit zusätzlichen Netzwerkfunktionen und mit bis zu acht Gigabit-Ethernet-Ports auf, was neuen Gestaltungsspielraum für Schutzszenarien, beispielsweise um Bürozweigstellen in das zu schützende Netzwerk einzubinden, ermöglichen soll. Der Startpreis der Geräte liegt bei knapp 2.300 Euro.

Levin ist überzeugt, dass die neuen Produkte so manchen Wiederverkäufer, der bislang noch nicht mit Watchguard zusammengearbeitet hat, überzeugen wird: "Der Markt für UTM-Lösungen ist hart umworben, auch ‚abwerben‘ ist eben ein Teil unseres Geschäfts. Dafür haben wir jetzt die Voraussetzungen geschaffen."