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17.06.2009

Web 2.0: Vorsicht bei Kritik am Arbeitgeber!

Eine Studie der Management-Beratung Accenture hat ergeben, dass 57 Prozent der 570 befragten Internet-Nutzer gerne Dinge über ihre eigene Person und Freunde im Web veröffentlichen. Und dies tun sie auch am Arbeitsplatz. 35 Prozent nutzen beispielsweise Social Networks am Arbeitsplatz. Bei fast jedem Zweiten (48 Prozent) geschehen diese Aktivitäten ohne das Wissen der zuständigen IT-Abteilung. Das kann arbeitsrechtliche Konsequenzen haben: Arbeitnehmern muss klar sein, dass ihre Äußerungen in Bezug auf ihren Arbeitgeber in Social Media nicht privat sind, sondern in aller Öffentlichkeit stattfinden: "Schließlich müssen auch Mitarbeiter, die ihr Unternehmen in einem Zeitungsartikel diffamieren oder unautorisierte Informationen publizieren, mit Konsequenzen rechnen", so die auf IT-Recht spezialisierte Rechtsanwältin Elisabeth Keller-Stoltenhoff. (hk)