Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.05.2003 - 

Preise und Service unterscheiden sich stark

Web-Fotolabors sind immer offen

MÜNCHEN (ave) - Wer Digitalfotos nicht nur am Bildschirm betrachten will, muss sie ausdrucken. Eine bessere Alternative stellen Online-Fotolabors dar, bei denen via Internet schnell und bequem richtige Abzüge von den Schnappschüssen geordert werden können.

Digitalkameras machen gegenüber klassischen Fotoapparaten Boden gut: Bei fallenden Preisen steigt die Auflösung der Geräte kontinuierlich an. Viele Fotolabors tragen diesem Trend Rechnung, indem sie ihren Kunden neben der Entwicklung herkömmlicher Filme auch digitale Fotoarbeiten anbieten und dabei oft auch auf die Möglichkeiten des Internet setzen.

Genaues Hinschauen vor der Bestellung lohnt sich aber auf jeden Fall, denn die Online-Labors verlangen für Abzüge zum Teil recht unterschiedliche Gebühren. Neben den Kosten pro Bild (zwischen 18 und 35 Cent bei einer Größe von zehn mal 15 Zentimetern) fällt in der Regel eine Bearbeitungspauschale an. Bei reinen Web-Diensten wie Pixum, Fotokasten oder Bilderjoker kommen schließlich noch Versandkosten hinzu. Diese entfallen, wenn Fotos stattdessen über einen Dienst mit einem Filialnetz (etwa Plus oder Mediamarkt) geordert werden, wo die Bestellungen dann abgeholt werden können.

Der Weg zum Abzug ist in den meisten Fällen unkompliziert: Über ein spezielles Programm, ein Java-Applet oder direkt über den Browser werden zunächst die Rohdaten der zu entwickelnden Bilder vom eigenen Rechner auf den Server des Anbieters übertragen. Dabei überprüfen die Systeme in der Regel, welche Auflösung die Fotos haben, und geben an, welche Abzugsgröße am besten geeignet beziehungsweise bei welchen mit Qualitätsverlusten zu rechnen ist. Für den Abschluss der Bestellung muss dann nur noch die Anzahl der jeweils gewünschten Prints angegeben werden.

Die grundlegenden Funktionen sind bei fast allen Anbietern identisch. Dennoch gibt es Merkmale, in denen sich die Labors unterscheiden. Einige bieten zudem Bildbearbeitungsmöglichkeiten, andere wiederum erlauben es dem Kunden, eigene Fotoalben im Web anzulegen - praktisch, wenn man die Fotos der letzten Betriebsfeier den Kollegen zugänglich machen will. Bei Pixum etwa können Freunde direkt vom Server aus via Mail zum Betrachten eingeladen werden. Möchten sie ein Foto nachbestellen, brauchen sie es bloß anzuklicken, ihre Adresse und Zahlungsweise einzugeben und haben kurz darauf die Bilder zu Hause im Briefkasten. Ein erneutes Übertragen der Bilddaten ist nicht notwendig.

Unterschiede gibt es aber auch im Hinblick auf die Lieferzeit. Bei Stichproben der COMPUTERWOCHE schnitten Anbieter wie Pixum oder Fotokasten, die die Bestellung per Post verschicken, sehr gut ab: Zwischen Bestellen und Liefern vergingen nur zwei Tage. Schlechter sah es hingegen bei Ketten wie Schlecker und DM Drogeriemarkt aus, hier dauerte es mehrere Tage bis zu einer Woche, bis die Fotos endlich im Laden zur Abholung bereitlagen.

Nicht alle Labors machen gleich gute Abzüge, daher sollte man zunächst anhand einiger weniger Fotos testen. Nur wenn diese Probe zufrieden stellend verläuft, ist eine größere Bestellung ratsam.

Fotolabors im Web (Auswahl)

www.24h-bildexpress.de

www.bilder.de

www.bilderjoker.de

www.bildpartner.de

www.fotokasten.de

www.fotoservice.de

www.pixum.de

www.plus.de

www.printatkodak.com

www.schlecker.de