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17.05.2002 - 

Skepsis auf der IBM-Entwickler-Konferenz

"Web-Services kein Geschäftsmodell"

MÜNCHEN (CW) - Mit Web-Services werden keine neuen Geschäftsmodelle entstehen. Diese ernüchternde Einschätzung äußerte John Swainson, General Manager von IBM, auf der Entwicklerkonferenz Developer Works in San Francisco.

Den Ball flach halten - das scheint Big Blues neue Devise in Sachen Web-Services zu sein. Auf visionäre Parolen wurde auf der hauseigenen Konferenz völlig verzichtet. Für Swainson stellt das neue Technikparadigma lediglich ein neues Mittel dar, um auf standardisiertem Weg Anwendungen zu publizieren und sie öffentlich bereitstellen zu können. Damit spricht er aus, was Microsoft mit der kürzlich verkündeten Einstellung des ".NET-My-Services"-Projekts (Hailstorm) bereits signalisiert hatte. In wirtschaftlicher Hinsicht setzt IBM hohe Erwartungen in den Bereich der kleineren und mittleren Unternehmen. Speziell für dieses Segment hat der Hersteller neue Produkte auf Linux-Basis angekündigt. Im letzten Jahr kamen immerhin 20 Prozent des Gesamtumsatzes von Unternehmen mit weniger als 1000 Angestellten. Für 2002 wird in diesem Markt mit einem IT-Ausgabenvolumen in Höhe von 300 Milliarden Dollar gerechnet.

Die Bundling-Angebote werden von IBM getestet und vorkonfiguriert und und weltweit von den Channel-Partnern vertrieben. Dazu zählen die Server der x-Serie, die mit Suse-Linux sowie dem Web-Sphere-Application-Server ausgestattet sind. (wm)