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11.10.2006

Web-Services unter Kontrolle

Iona zeigt seinen Enterprise Service Bus "Atrix" in neuer Version.

Highlights von Artix ESB 4.1 sind die Unterstützung neuer Versionen einiger Web-Services-Standards, eine überarbeitete Management-Konsole sowie eine bessere Integration mit dem SOA-Management-System der Firma Amberpoint. Im Detail wird jetzt beispielsweise Release 1.2 des Web-Services-Protokolls Soap unterstützt, so dass Artix nun in der Lage ist, das Routing von Nachrichten Content-basierend vorzunehmen. Artix inspiziert die Header einer Soap-Nachricht und leitet die Serviceanfrage entsprechend den darin enthaltenen Policies weiter.

Auch die so genannten Orchestrierungs-Features wurden verbessert. So durchläuft Artix zum Beispiel Routinen, um die Vertrauenswürdigkeit eines Service zu prüfen. Dies ist besonders dann notwendig, wenn ein kritischer Softwareservice einen anderen anfragt, letzterer aber aus mehreren Servicekomponenten besteht, die über den Standard der Business Process Execution Language (BPEL) zusammengefügt und ausgeführt werden.

Wenn ein Service versagt

Ferner betont Iona in diesem Zusammenhang die Failover-Fähigkeit seines Produkts. Das heißt, wenn eine der über BPEL orchestrierten Servicekomponenten versagt, wird der komplette Service bis zu dem Zeitpunkt zurückgesetzt, an dem die betreffende Komponente normalerweise startet.

Mit Hilfe der neuen Management-Konsole lässt sich das Verhalten der an den ESB angeschlossenen Endpunkte überwachen. Zur Anbindung unterstützt Artix jetzt den Standard der Java Messaging Extensions (JMX). Eine bessere Integration gibt es auch bezüglich des Management-Systems von Amberpoint, dessen "Nano Agenten" sich nun auf den Artix-Endpunkten installieren lassen. Das hat zur Folge, dass man dort sehr viel mehr Informationen als bisher etwa über die Performance eines Service ermitteln und an die Konsole übertragen kann. (ue)