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Gastkommentar


02.07.1999 - 

Web-Sites müssen persönlich werden

Volker Tietgens Geschäftsführer Concept GmbH, Wiesbaden

Gegenwärtig nimmt der Umfang der Web-Sites großer Unternehmen durch immer mehr Funktionen rasant zu. Über 5000 Seiten, auf denen sämtliche Dienstleistungen und Produkte vorgestellt werden, sind schon keine Ausnahme mehr. Ganz offensichtlich ist dies häufig zuviel des Guten. Oft verlassen die Kunden das überfrachtete Angebot, noch bevor sie eine für sie geeignete Information gefunden haben.

"Personalisierung" kann einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten. Dabei erhält im Prinzip jeder Besucher ein auf ihn persönlich zugeschnittenes Informationsangebot. Möchte er indes wie bisher durch den kompletten Inhalt surfen, um sich die anderen Seiten anzuschauen, so ist auch das möglich.

Allerdings ist die Personalisierung eines Internet-Angebots eine komplexe Angelegenheit, die sich erheblich vom bisherigen Web-Site-Design unterscheidet. Notwendig ist die Erarbeitung eines anspruchsvollen Regelsystems für die Individualisierung und der Zugriff auf in einem Data-Warehouse gespeicherte Informationen über den Kunden. Doch wird dieser in der Regel der Anlage eines nicht anonymen Nutzerprofils nur ungern zustimmen, außer er hat davon einen konkreten Vorteil. Das können besondere Angebote und Konditionen, individuelle Informationen oder bequemere Bestellung sein.

Ist diese hohe Akzeptanzhürde jedoch genommen, eröffnet die Personalisierung des Web-Auftritts Perspektiven für die Kundenbindung und One-to-one-Kommunikation. Damit könnte auch der Electronic Commerce einen zusätzlichen Schub erhalten. Prinzipiell bietet das Internet die Chance dazu, nur müssen die Unternehmen sie auch tatsächlich nutzen.