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23.12.2004

Web-Trends und ihre Folgen

Das Web kommt als Innovationsmotor immer mehr auf Touren und bringt Ideen, Dienste und Software in rascher Abfolge hervor. Im nächsten Jahr dürften einige davon zum Thema für IT-Verantwortliche werden.

Im Vordergrund stehen dabei Mittel zur Kooperation und Kommunikation von Teams. Viele Unternehmen setzen schon heute Instant Messaging (IM) ein, freilich ohne es zu wissen. Mitarbeiter installieren auf ihrem Firmen-PC die Chat-Software, die sie auch zu Hause nutzen. Diese Consumer-Versionen bergen jedoch erhebliche Sicherheitsrisiken und sollten durch unternehmenstaugliche Installationen ersetzt werden.

Im Web machen derzeit noch einige andere Techniken zur Kooperation von Teams Furore. Dazu zählen Wikis, die spätestens seit dem Erfolg der freien Enzyklopädie "Wikipedia" ihre Tauglichkeit auch für große Projekte unter Beweis gestellt haben. Einige Firmen testen bereits, wo sich eine solche unkomplizierte Methode für die gemeinsame Erstellung von Dokumenten sinnvoll nutzen lässt. Weniger schnell dürften sich die zurzeit hochgejubelten Weblogs in deutschen Unternehmen verbreiten. Entgegen der noch gängigen Vorstellung handelt es sich dabei nicht bloß um private Online-Tagebücher, sondern um mächtige Werkzeuge zum vernetzten Publizieren.

Eine weitere Hype-Technologie dürfte 2005 in die Firmen schwappen: Google, Microsoft und Yahoo buhlen mit ihren Desktop-Suchmaschinen um die Gunst der Anwender. Diese Tools haben mit IM, Wikis und Weblogs gemeinsam, dass sie kostenlos sind und der Endanwender sie relativ leicht installieren kann.

IT-Verantwortliche und ihre Softwarelieferanten könnten durch das Web auch anderweitig unter Druck geraten. Eine neue Generation von Anwendungen zeigt, dass der Browser einen ähnlichen Benutzerkomfort wie ein Rich Client bieten kann. Wer sieht, was Gmail oder Flickr können, wird sich auf Dauer nicht mit lahmen Intranets zufrieden geben. (ws)