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18.02.2005

Webroot schickt Phileas auf Spyware-Suche

Das System fahndet im Internet automatisch nach Schadprogrammen.

Schnüffelsoftware auf PCs zu Hause und in Unternehmen entwickelt sich immer mehr zum Problem. Der auf die Abwehr solcher Spyware spezialisierte Anbieter Webroot hat ein System entwickelt, das die Suche nach neuen Bedrohungen automatisiert. "Phileas" bedient sich Software-"Bots", die das Internet durchpflügen und überprüfen, ob auf Websites entsprechende Schadprogramme zu finden sind.

Nach Angaben von Richard Stiennon, Vice President Threat Research bei Webroot, kann das System sechs bis neun Web-Adressen pro Sekunde abklappern und findet dabei pro Tag 300 neue Malware-Arten.

Bots klappern neun Websites pro Sekunde ab

Diese werden von den Experten des Herstellers dann klassifiziert und kategorisiert. Basierend auf den Ergebnissen werden daraufhin pro Woche 150 neue Definitionen für die Anti-Spyware-Lösung "Spy Sweeper" geschrieben und per Update an die Anwender verteilt. Mehr ist einfach nicht drin, so Stiennon, demzufolge die Spezialisten mit der Spyware-Flut "nicht Schritt halten können". Daher könnten nur Signaturen für die schlimmsten Varianten erstellt werden.

Auf der CeBIT will sich der Hersteller außerdem dem Kampf gegen das Phishing widmen. Mit "Phisnet" stellt Webroot in Hannover eine Lösung vor, die Anwender davor schützen soll, ihre persönlichen Daten im Internet unwissentlich an Übeltäter zu übermitteln. (ave)