Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.05.2006

Webroot stöbert Tausende gestohlene Identitäten auf

Die Spyware-Forscher haben Unmengen an persönlichen Daten aus 125 Ländern aufgespürt.

Die gestohlenen Informationen wurden auf einem passwortgeschützten FTP-Server (File Transfer Protocol) in den USA entdeckt. Nach Angaben von Webroot umfassen die nach Ländern sortierten Datensätze Namen, Adressen, Telefon-, Sozialversicherungs-, Konto- und Kreditkartennummern sowie Nutzer-Logins und Passwörter für Zehntausende Websites. Der Anbieter von Anti-Spyware-Lösungen vermutet einen Zusammenhang mit einer neuen Trojaner-Variante namens "Trojan-Phisher-Rebery", die sich von einer pornografischen Website installiert.

Entdeckt wurde der Rebery-Trojaner am 25. April von Dan Para, einem Mitglied des Threat Research Team von Webroot, bei der Untersuchung eines der bösartigen Files, die sich via "drive-by-downloads" von der besagten Web-Seite installiert hatten. Im Zuge dieser Downloads werden Schwachstellen in Web-Browsern ausgenutzt, um unbemerkt bösartige Software auf das jeweilige System zu pushen.

Laut Webroot handelt es sich bei der in freier Wildbahn befindlichen Malware um einen so genannten Banken-Trojaner, darauf ausgelegt ist, aktiv zu werden, wenn ein Surfer eine von einer Reihe von Online-Banking- oder E-Commerce-Sites besucht. Nach Einschätzung des Anti-Spyware-Anbieters sind bereits über 8500 Systeme befallen. Die gestohlenen Daten werden derzeit vom FBI untersucht. (kf)